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·3. Februar 2026
Kante- und En-Nesyri-Transfer scheitert: Offizielle Erklärung beendet Hoffnung auf den Deal

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Der geplante Transfer von Fenerbahce um N’Golo Kante ist endgültig gescheitert. Der Klub aus Istanbul bestätigte offiziell, dass die Verhandlungen mit Al-Ittihad Club über einen Tauschdeal, der auch Youssef En-Nesyri einschloss, zu keinem Ergebnis geführt haben. In einer ausführlichen Mitteilung legte Fenerbahce dar, dass der gesamte Prozess vereinsseitig korrekt und fristgerecht abgewickelt worden sei.
Nach Angaben des Klubs aus Kadiköy wurden sämtliche Schritte wie vereinbart umgesetzt. Auf Wunsch des Trainerstabs sei mit den Spielern eine Einigung erzielt worden, die medizinischen Untersuchungen seien abgeschlossen und alle notwendigen Genehmigungen rechtzeitig eingeholt worden. Auch die Transferdokumente seien vollständig innerhalb der Frist im System hinterlegt worden.
Der entscheidende Punkt lag laut Vereinsangaben jedoch außerhalb des eigenen Einflussbereichs. Aufgrund einer fehlerhaften Eingabe der relevanten TMS-Daten durch den gegnerischen Klub konnten die Vorgänge nicht rechtzeitig abgeschlossen werden. Fenerbahce beantragte daraufhin eine Fristverlängerung, führte Gespräche mit der FIFA und leitete alle notwendigen Schritte ein, um den Transfer doch noch zu realisieren. Dennoch seien die Vorgänge später ohne Begründung von Al-Ittihad nicht weitergeführt worden.
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Der Klub machte deutlich, dass man die Enttäuschung innerhalb der eigenen Gemeinschaft nachvollziehe und teile. Gleichzeitig betonte Fenerbahce, dass die Kaderplanung weiterhin konsequent und im Einklang mit den sportlichen Zielen vorangetrieben werde. An der strategischen Ausrichtung wolle man trotz dieses Rückschlags festhalten.
Die Absage des Transfers hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Situation von N’Golo Kante bei Al-Ittihad. Laut Informationen des Journalisten Ben Jacobs nahm der französische Mittelfeldspieler zuletzt nicht mehr am Mannschaftstraining teil und drängt weiterhin auf einen Wechsel zu Fenerbahce. Auch aus Frankreich wurde berichtet, dass Kanté nicht mehr für seinen aktuellen Klub auflaufen möchte.
Parallel dazu arbeiten Al-Ittihad und Fenerbahce nach Angaben der Zeitung Riyadiyah an einem rechtlichen Weg, um die Transfers von En-Nesyri nach Saudi-Arabien und Kante nach Istanbul doch noch zu ermöglichen, sobald die technischen Probleme im System behoben sind. Nach Informationen von L’Equipe setzt Kante weiterhin auf eine Lösung über die FIFA, während auch Fenerbahce sämtliche rechtlichen Mittel ausgeschöpft hat.
Fest steht, dass Kante sich entschieden hat, in dieser Phase nicht mehr für Al-Ittihad zu spielen. Sollte es zu keiner nachträglichen Einigung kommen, droht dem Klub eine empfindliche Lücke im Mittelfeld. Für Fenerbahce bleibt der gescheiterte Transfer ein sportlich wie emotionaler Rückschlag, dessen Nachwirkungen den Transfermarkt noch beschäftigen dürften.
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