DFB-Frauen
·26. Februar 2026
Kapitänin Giulia Gwinn: "Alle Hürden als Team gemeinsam gemeistert"

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·26. Februar 2026

Am Dienstag (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) startet die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit einem Heimspiel in Dresden gegen Slowenien in die WM-Qualifikation. Fünf Tage vor dem Auftakt ins Länderspieljahr 2026 sprechen Kapitänin Giulia Gwinn und Angreiferin Lea Schüller auf DFB.de über die Vorfreude auf die kommenden Aufgaben.
... die Vorfreude auf den Start ins Länderspieljahr: Wir freuen uns, dass wir am Campus trainieren dürfen. Wir haben ein Ziel vor Augen und sind hochmotiviert.
... ihre heutige individuelle Trainingseinheit: Es ist nur eine kleine Belastungssteuerung. Ich habe mit Christian Wück abgesprochen, dass ich die intensivere Einheit heute nicht mitmache. Es ist also nichts Ernstes.
... die längere Abstellungsphase: Das Schöne bei uns ist, dass wir ankommen und direkt das Gefühl haben, schon ewig zusammen zu sein. Positiv ist für uns auch, dass wir eine längere Abstellung haben, denn so können wir noch einmal über wichtige Dinge wie die Spielidee reden und die neuen Spielerinnen, die zum ersten Mal dabei sind, gut auf die Spiele vorbereiten.
... Carlotta Wamser: Sie hat das super gemacht rechts hinten. Es hat Spaß gemacht, ihr dabei zuzusehen. In den vergangenen sechs Monaten hat sie sehr auf sich aufmerksam gemacht. Wir haben gegen Frankreich zusammengespielt, was viel Spaß gemacht hat, weil sie es einem leicht macht und einfach richtig viele Wege geht.
... die vielen Highlights der vergangenen Jahre: Wir hatten lange keinen freien Sommer mehr. Turniere sind das Allerschönste, aber als Sportlerin darf man sich auch mal auf einen freien Sommer freuen. Wir haben aber auch in diesem Jahr coole Spiele vor uns und freuen uns darauf.
... die Entwicklung der Nationalmannschaft: Als Mannschaft können wir sehr stolz auf das vergangene Jahr sein. Egal, ob EM oder Nations League. Zwar war der Ausgang nicht der beste, aber es gab viele Dinge, auf die man als junge Mannschaft, die gerade einen Umbruch hinter sich hatte, stolz sein kann. Wir haben alle Hürden als Team gemeinsam gemeistert. Egal, ob frühe Rückstände, Verletzungen oder Rote Karten. Darauf wollen wir aufbauen und die Qualität, die wir vergangenes Jahr besonders in der Defensive hatten, auch in die Offensive übertragen.
... die Entwicklung der Google Pixel Frauen-Bundesliga: In der Frauen-Bundesliga spielen immer noch viele internationale Spielerinnen, die gerne in Deutschland spielen. Ich befürchte keinen Ausverkauf nach England. Wir gestalten unseren Wettbewerb so attraktiv wie möglich und werden auch in dieser Hinsicht weitermachen. Der Frauenfußball soll sich in Deutschland weiter nach vorne bewegen, das ist für uns Spielerinnen die Hauptsache.
... das erste Heimländerspiel des Jahres: Ich freue mich sehr, wieder dabei zu sein und alle wiederzusehen. Wir haben ein Heimspiel, was natürlich super ist. Ich habe gute Erinnerungen an das letzte Spiel in Dresden im Jahr 2022 und freue mich sehr auf die Partie.
... ihren Wechsel nach England: Mir gefällt es in England sehr gut. Ich fühle mich dort sehr wohl und die Mannschaft hat mich gut aufgenommen. Sowohl der FC Bayern als auch Manchester United sind Topvereine, die sehr professionell sind. In Manchester ist es ein wenig athletischer, die Spielweise der beiden Vereine ist komplett unterschiedlich. Das war für mich ein Grund, nach England zu gehen. Fitness war nie meine Stärke, aber ich denke, dass ich mich in diesem Bereich schon gut weiterentwickeln konnte. Dennoch kommt mir das Spiel mit langen Bällen und dem Umschaltspiel in Manchester entgegen.
... ihr Duell mit Manchester gegen Bayern in der Champions League: Ich freue mich, meine Mädels wiederzusehen. Es ist ein cooles Los, auf das ich mich sehr freue.
... ihre Situation im Angriff der Nationalmannschaft: Meine Position und Rolle sehe ich nicht anders als vorher, auch wenn ich jetzt bei einem anderen Verein bin. Ich will alles für die Mannschaft geben, Tore schießen und an meinen Schwächen arbeiten und einfach Spaß haben.
... die ersten Trainingseinheiten und den kommenden Gegner: Momentan fokussieren wir uns auf uns selbst. Dafür ist diese lange Abstellungsphase optimal. Natürlich haben wir trotzdem großen Respekt vor Slowenien.









































