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·16. Juli 2026
Kapitäns-Frage in Frankfurt: So reagiert Koch

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·16. Juli 2026

In der vergangenen Saison war es oftmals die Defensive, die bei Eintracht Frankfurt für Probleme und Diskussionen sorgte. Daher musste sich auch Robin Koch viel Kritik gefallen lassen, sollte doch insbesondere er als Kapitän und damit als Führungsspieler, aber auch als Leistungsträger, beispielhaft vorweg gehen.
Nun gab es am Main bereits den zweiten Trainerwechsel in diesem Kalenderjahr. Albert Riera hat die Eintracht nach kurzer Amtszeit wieder verlassen, Adi Hütter soll in seiner inzwischen zweiten Amtszeit bei der SGE wieder für Stabilität, Ehrgeiz und die Rückkehr ins internationale Geschäft sorgen. Koch trifft dabei auf eine bittere Realität: Für Hütter steht noch nicht fest, ob der Innenverteidiger auch der Kapitän bleibt.
"Es ist ganz normal, wenn ein neuer Trainer kommt, dass er sich erstmal alles anschaut. Ich glaube, das ist für uns als Mannschaft auch wichtig. Dass jeder das Gefühl hat, er kann sich beweisen, er bekommt eine ganz neue Chance beim neuen Trainer", wollte Koch die aktuelle Ausgangslage aber keineswegs als Problem erachten (via Bild).
Für ihn ist jedenfalls klar: Er möchte Frankfurt-Kapitän bleiben und die Mannschaft weiterhin anführen. "Seitdem ich hier angekommen bin, habe ich den Anspruch gehabt, vorne wegzugehen und Führungsspieler zu sein. Natürlich war es dann im letzten Jahr eine ganz große Ehre, Kapitän von Eintracht Frankfurt zu werden. Ich fühle mich bereit, das in diesem Jahr so fortzuführen", betonte der 29-Jährige.
Auch er sei zwar in der Vorsaison "mit Sicherheit nicht an das herangekommen, was ich normalerweise spielen kann". Doch scheint er umso motivierter in diese Saison gehen zu wollen. "Für mich ist es das Wichtigste, da wieder mit Leistung voranzugehen und die Jungs mitzunehmen", so Koch weiter. Damit bleibt soweit nur die Frage bestehen, ob Hütter diese pro-aktiv geäußerte Bereitschaft von Koch annimmt und ihm wieder die Kapitänsbinde anvertraut.
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