Kaplan sagt Türkei-Transfer ab: „Meine Priorität ist Europa“ – NEC im Höhenflug, Pokaltraum lebt | OneFootball

Kaplan sagt Türkei-Transfer ab: „Meine Priorität ist Europa“ – NEC im Höhenflug, Pokaltraum lebt | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: GazeteFutbol.de

GazeteFutbol.de

·25. Februar 2026

Kaplan sagt Türkei-Transfer ab: „Meine Priorität ist Europa“ – NEC im Höhenflug, Pokaltraum lebt

Artikelbild:Kaplan sagt Türkei-Transfer ab: „Meine Priorität ist Europa“ – NEC im Höhenflug, Pokaltraum lebt

Ahmetcan Kaplan hat ein Transferangebot aus der Türkei bestätigt, dieses jedoch abgelehnt. Der Nationalspieler, der in der Eredivisie für NEC Nijmegen spielt, machte deutlich, dass er seine Zukunft weiterhin in Europa sieht. Im Gespräch mit UAV sprach Kaplan nicht nur über seine persönliche Entwicklung, sondern auch über die Saisonziele seines Teams, die Unterschiede zum Fußball in der Türkei und seinen Blick auf Trabzonspor.

„Ich möchte alle Spiele spielen und mich beweisen“

Kaplan ordnete zunächst die laufende Saison ein und betonte den Anspruch, konstanter eine zentrale Rolle zu übernehmen. „Wir leisten besonders als Mannschaft sehr gute Arbeit“, erklärte der 23-Jährige und fügte an, dass er seine eigene Leistung noch weiter steigern wolle. Sein Ziel sei klar: „Ich möchte an allen Spielen teilnehmen und mich beweisen.“ Gleichzeitig stellte Kaplan heraus, dass NEC Nijmegen als Mannschaft ambitioniert plane: „Als Mannschaft haben wir das Ziel, den niederländischen Pokal zu gewinnen.“


OneFootball Videos


Überraschender Höhenflug mit NEC: Platz drei und Pokal-Halbfinale

Dass NEC Nijmegen in dieser Saison so stabil auftreten würde, habe er zu Beginn nicht erwartet. „Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass wir so gut abschneiden würden“, sagte Kaplan. Nach seinem Wechsel habe er jedoch schnell erkannt, welches Potenzial im Kader steckt: „Aber nachdem ich dem Team beigetreten war, sah ich, dass dieses Team sehr gut abschneiden konnte.“ Für ihn spiegele sich das auch in den Resultaten wider: „Wir sind Dritter in der Liga und spielen ein Halbfinale im Pokal.“

Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol

Warum Europa im Fokus bleibt

Auf die Frage nach seiner Karriereplanung formulierte Kaplan seine Priorität ohne Umwege. „Meine Priorität ist immer, in Europa zu bleiben“, sagte er. Er wolle dort „etwas erreichen“ und sich über Spielpraxis weiterentwickeln. Entscheidend sei für ihn, über eine komplette Saison hinweg eine verlässliche Rolle zu spielen: „Ich spiele die gesamte Saison in der Mannschaft, die ich trage. Dann denke ich, dass der Rest kommen wird.“

Taktik, Intensität, Anpassung: Kaplans Europa-Erfahrung

Kaplan beschrieb den Alltag in der Eredivisie als stark taktisch und physisch geprägt. „Wir spielen mehr taktische und physikbasierte Spiele“, erklärte er und verwies auf zusätzliche Arbeit nach den Einheiten: „Wir machen Fitness vor allem nach dem Training.“ Neben dem Sportlichen nannte er auch die persönliche Umstellung als wichtigen Teil des Prozesses. Wer in Europa spielt, lerne „eine neue Kultur, ein neues Land, eine neue Art von Leben“ kennen – auf und neben dem Platz.

Blick in die Türkei: Trabzonspor und Unterschiede im Tempo

Trotz seines klaren Europa-Fokus verfolgt Kaplan die Entwicklungen in der Türkei weiter. „Ja, ich schaue mir die Spiele von Trabzonspor an, wenn ich die Gelegenheit dazu habe“, sagte er. Mit Blick auf die Entwicklung unter Fatih Tekke ergänzte Kaplan: „Mit Trainer Fatih Tekke hatten sie einen guten Schwung. Ich denke, sie werden viel besser sein.“ Unterschiede zwischen der Süper Lig und europäischen Ligen sehe er vor allem bei „Training und Spieltempo“. In Europa werde „mehr intensives Training“ absolviert, und auch die Spiele seien von hoher Intensität geprägt.

Transferangebot aus der Türkei – klare Absage

Zum Abschluss bestätigte Kaplan die zentrale Personalie: Ein Angebot aus der Türkei lag tatsächlich vor. Auf die Frage, ob er in letzter Zeit ein Transferangebot erhalten habe, antwortete er: „Ja, ich habe es erhalten. Aber weil ich in Europa bleiben wollte, sah ich negativ aus.“ Damit unterstrich der Nationalspieler, dass er seinen nächsten Schritt weiterhin über Leistungen und Kontinuität in Europa definieren will.

Impressum des Publishers ansehen