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·2. September 2026
Karetsas, Albert, Inacio: Niko Kovac entfesselt den alten BVB

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Der BVB zeigt in dieser Saison bislang einen neuen spielerischen Ansatz. Drei Profis unterstützen Trainer Niko Kovac dabei besonders.
In der vergangenen Saison war einer der Kritikpunkte an der Spielweise des BVB, dass Niko Kovac einen unansehnlichen und destruktiven Defensivfußball spielen lassen würde. Für die neue Spielzeit war der Auftrag klar: Ein Wandel muss her. Derzeit entfesselt der Trainer den alten BVB wieder neu, doch der Grad auf dem Niko Kovac wandert ist schmal.
Mit der Pokal-Partie beim HEBC hat der BVB seine ersten drei Pflichtspiele in der Saison absolviert. Dabei ist ganz deutlich zu erkennen, dass Borussia Dortmund einen anderen Fußball spielen lässt als noch in der vergangenen Spielzeit. Die Protagonisten haben dabei drei Namen: Konstantinos Karetsas, Mathis Albert und Samuele Inacio. Während der Grieche seine Fähigkeiten in bislang allen Pflichtspielen zeigen durfte, haben die beiden Talente bisher eher in den Testspielen die Chance bekommen sich zu zeigen. Doch die Minuten auf dem Feld waren bislang sehr vielversprechend.
Im Supercup und gegen den HSV war es das Duo aus Giannis Konstantelias und Konstantinos Karetsas, welches die BVB-Fans zum Staunen brachte. In der ersten Runde im DFB-Pokal waren es Samuele Inacio und Mathis Albert. Während sich die beiden Griechen mit jeweils einer Torbeteiligung zeigen konnten, schaffte es der junge Italiener gegen den HEBC einen Doppelpack zu erzielen. Aber nicht nur die reinen Scorer machen Lust auf mehr.
Mit Karetsas, Inacio und Albert auf dem Feld hatte der BVB eine ganz neue Spielfreude. Immer wieder gelang es dem Trio in den Minuten auf dem Feld bislang für Furore zu sorgen. Karetsas spielt ebenso wie das Talente-Duo einen mutigen und kreativen Fußball. Albert war in der Pokal-Partie sehr engagiert, leitete immer wieder gefährliche Angriffe ein, ging ins Dribbling und spielte schnell nach vorne - Eigenschaften, welche den Schwarz-Gelben in der vergangenen Saison oft fehlten.
Dennoch zeigen die ersten Wochen auch: Viel fehlt es nicht um wieder in alte Muster zu verfallen. Nach der Verletzung von Giannis Konstantelias und der Einwechslung von Marcel Sabitzer wurde das Spiel gegen den HSV merklich defensiver. Aktionen in der Offensive fehlten fast komplett und die ganze Kreativität war dahin - wegen einem einzigen Wechsel. Die Kreativ-Fraktion beim BVB ist nicht sonderlich groß. Neben dem Griechen- und Talente-Duo hat Borussia Dortmund derzeit nur noch Neuzugang Ethan Nwaneri, welcher vorne für Wow-Momente sorgen kann. Nach dem Kreuzbandriss von Konstantelias sind das also gerade einmal vier Spieler, ehe der Defenivfußball der vergangenen Saison eingewechselt werden müsste.







































