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·3. Juni 2026
Karriere-Plan vorerst geplatzt: Steckt Noah Atubolu jetzt in der Sackgasse?

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·3. Juni 2026

Noah Atubolu wollte vom SC Freiburg direkt auf die ganz große Bühne – stattdessen steht der Torwart plötzlich ohne Perspektive da. Der erhoffte Wechsel in die Premier League ist nicht in Sicht, in Freiburg ist sein Platz dagegen bereits neu vergeben.
Traum vom Top-Wechsel – aber kein Klub in Sicht
Nach drei Jahren als Nummer eins beim SC Freiburg plante Noah Atubolu den nächsten Karrieresprung: Idealerweise England, am liebsten Champions League, das war die Zielrichtung. Dafür wollte der 24-Jährige seinen bis 2027 laufenden Vertrag nicht verlängern und setzte auf einen großen Transfer. Doch bislang ist der Markt erstaunlich still geblieben.
Nach aktuellem Stand liegt dem Freiburger Eigengewächs kein konkretes Angebot vor – weder aus der Premier League noch von einem der Europa-League-Finalisten. Für einen Transfer bräuchte es zunächst einen Verein, der sich bei SC Freiburg meldet; genau das ist bislang nicht passiert. Auf dem Papier hat Noah Atubolu zwar noch drei Jahre Vertrag, in der Praxis droht ihm aber eine Saison ohne Einsatzminuten.
Der SC Freiburg hat auf das monatelange Zögern reagiert – und Fakten geschaffen. Mit Mio Backhaus von Werder Bremen haben die Breisgauer eine neue Nummer eins verpflichtet, dahinter ist Florian Müller als klare Alternative eingeplant. Für Noah Atubolu bleibt damit bestenfalls ein Platz im Training, aber nicht mehr im Tor.
Im Klub ist die Enttäuschung groß. Man hatte den Keeper aus dem eigenen Nachwuchs gerade in seiner ersten Bundesliga-Saison nach einigen Patzern öffentlich gestützt und ihm Entwicklungsspielraum gegeben. Dass Noah Atubolu anschließend konsequent auf Wechsel drängte und nicht verlängern wollte, wird intern als respektlos empfunden. Ein Zurück scheint ausgeschlossen – Freiburg ist bereit, ihn notfalls bis auf die Tribüne zu setzen.
Finanziell kann sich der SC Freiburg diese harte Linie leisten. Der Verein gehört inzwischen zu den stabilsten Adressen der Bundesliga, verfügt über hohes Eigenkapital und hat sich erneut für den Europapokal qualifiziert. Auf eine Ablöse für Noah Atubolu ist der Klub nicht angewiesen, selbst wenn sein Marktwert deutlich zweistellig taxiert wird.
Für den Torhüter ist die Situation dagegen ein Rückschlag auf ganzer Linie – auch mit Blick auf das deutsche Tor der Zukunft. Wer langfristig mit Keepern wie Jonas Urbig um den Platz in der Nationalmannschaft konkurrieren will, braucht regelmäßige Spiele auf höchstem Niveau. Statt Stammplatz im Freiburg-Tor steht Noah Atubolu nun vor einem Sommer, in dem er auf das berühmte „Torwart-Domino“ hoffen muss: Nur wenn sich bei großen Klubs etwas bewegt, öffnet sich vielleicht doch noch eine Tür. Bis zum 1. September ist dafür Zeit – aber die Uhr tickt gegen ihn.







































