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·7. Mai 2026
Karriereende bestätigt: Niklas Süle macht Schluss

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Mit Joane Gadou von Red Bull Salzburg hat Borussia Dortmund dem Vernehmen nach einen neuen Innenverteidiger bereits fest an der Angel. Der 19-Jährige, für den eine Ablöse im Bereich von 20 Millionen Euro im Raum steht, soll im Kader des BVB die Planstelle von Niklas Süle einnehmen, dessen auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert wird – und der nun das Ende seiner Karriere verkündet hat.
Im Podcast SPIELMACHER – Fußball von allen Seiten mit 360 Media verkündete Süle, seine Schuhe mit Ablauf der Saison 2025/26 an den Nagel zu hängen. „Ich möchte bekanntgeben, dass ich meine Karriere im Sommer beenden werde“, so der 30-Jährige, der in diesem Zusammenhang ein großes Anliegen hat: „Ich möchte in erster Linie, dass meine Kinder ein Stück weit verstehen, warum der Papa, das, was er eigentlich geliebt hat, mit 30 Jahren beendet, obwohl er noch hätte spielen können.“
Die endgültige Entscheidung fällte Süle im Anschluss an den 30. Spieltag, als nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung der dritte Kreuzbandriss seiner Laufbahn vermutet wurde: „Was ich empfunden habe, als unser Doc in der Kabine in Hoffenheim den Schubladentest gemacht hat, den Physio anschaute und den Kopf schüttelte, der Physio es ebenfalls gemacht hat und auch keinen Anschlag gemerkt hat, da bin ich in die Dusche und habe zehn Minuten geweint.“
Der nächste Tag brachte zwar Entwarnung, aber dennoch war dieser erneute, wenn auch nicht schwerwiegende gesundheitliche Rückschlag dafür mit ausschlaggebend, nun einen Schlussstrich zu ziehen: 2Als ich am nächsten Tag ins MRT gekommen bin und die gute Nachricht erhalten habe, war für mich zu tausend Prozent klar, dass es vorbei ist. Ich konnte mir nichts Schlimmeres vorstellen, als mich eigentlich auf die Zeit danach zu freuen – unabhängig zu sein, in den Urlaub zu gehen, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen – dann aber meinen dritten Kreuzbandriss verarbeiten zu müssen.“
Obwohl in Dortmund längst nicht immer unkritisch gesehen, empfindet Süle keineswegs negative Gefühle seiner letzten Profistation gegenüber: „Wenn ich auf die vier Jahre in Dortmund zurückblicke, dann waren viele Momente dabei, die mir Spaß gemacht haben. Das Kabinengelaber, das Stadion – wir reden hier von 80.000. Ich wurde von den Fans immer offen empfangen. Die Zeit werde ich sehr vermissen. Wie ich mich hier wohlgefühlt habe. Ich habe am ersten Tag gemerkt, wie die Menschen in Dortmund sind: offen, herzlich, ehrlich. Damit habe ich mich mega verbunden gefühlt. Meine Kinder gehen hier in die Kita. Es fällt uns schon schwer, hier wegzugehen.“

Foto: IMAGO
Verabschieden würde sich Süle am Freitagabend im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt derweil am liebsten auf dem Rasen: „Im allercoolsten Fall kriege ich noch mal zehn Sekunden oder eine Minute oder wenn Niko Kovac möchte auch fünf, das kriege ich hin. Hauptsache, ich komme rein, mache mein 300. Bundesligaspiel vor 80.000 Zuschauern, vor meinen Liebsten.“







































