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·28. November 2025

Kaufpflicht erloschen! Nicolas Jackson hat keine Zukunft bei Bayern

Artikelbild:Kaufpflicht erloschen! Nicolas Jackson hat keine Zukunft bei Bayern

Der FC Bayern hat Gewissheit und Nicolas Jackson dürfte sie inzwischen ebenfalls haben. Die vereinbarte Kaufpflicht zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem FC Chelsea ist faktisch erloschen. Damit spricht nahezu alles dafür, dass der 24-jährige Stürmer den Klub im kommenden Sommer wieder verlässt. Denn greifen würde die Klausel nur bei 40 Pflichtspieleinsätzen über mindestens 45 Minuten – ein Wert, den Jackson nicht einmal ansatzweise mehr erreichen kann.

Sein Leihgeschäft, das am Deadline Day für 16,5 Millionen Euro abgeschlossen wurde, war von Beginn an als Notlösung gedacht. Und nachdem die ersten Monate an der Säbener Straße hinter ihm liegen, lässt sich nüchtern festhalten: Der Angreifer hat die hohen Erwartungen nicht erfüllt. Vier Tore aus 14 Pflichtspielen, meist eingewechselt, nie mit echter Rhythmus-Chance – Jackson blieb ein Projekt, das nicht sauber starten konnte.


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Lothar Matthäus sprach zuletzt davon, dass Jackson „wie ein Fremdkörper“ im Bayern-Spiel wirkt. Vincent Kompany konterte, lobte dessen Arbeitseinstellung und sprach von einer „sehr schneller Integration“. Doch auch der Trainer weiß: In München definieren Tore und Präsenz im Strafraum den Wert eines Stürmers.

Warum die Kaufpflicht unerreichbar war

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Foto: IMAGO

Die Abendzeitung München hat die Rechnung aufgemacht und diese ist relativ einfach: Sechs Einsätze mit ausreichender Spielzeit stehen aktuell auf dem Konto. Maximal 33 wären theoretisch noch möglich, doch weder die Belastungssteuerung noch die Konkurrenzsituation noch der Afrika-Cup sprechen dafür, dass Jackson auch nur in die Nähe der Marke kommt. Im Dezember und Januar verpasst er mindestens ein Pflichtspiel für Senegal, möglicherweise sogar bis zu vier. Schon im Herbst prophezeite Uli Hoeneß fast beiläufig: „Richtig teuer wird er nur, wenn er 40 Spiele macht – die macht er nie!“ Er sollte recht behalten.

Damit wird Jacksons Zeit beim FC Bayern zu einer Episode, die sportlich vernünftig erklärt werden kann, finanziell jedoch kaum vertretbar wäre. 65 Millionen Euro Kaufpflicht? Für einen Spieler, der in München bislang keine tragende Rolle einnehmen konnte? Die Münchner ziehen die logische Linie: Jackson wird wohl zurück an die Stamford Bridge geschickt.

Bayern plant ohne Jackson – und sondiert Alternativen

Während Harry Kane offen für  eine Vertragsverlängerung ist, richtet sich der Blick beim Backup-Thema längst nach vorn. Und dort steht ein Name besonders im Fokus: Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim.

Der 23-jährige Nationalspieler des Kosovo bringt ein Profil mit, das in München sofort Interesse geweckt hat: robust, technisch sauber, kopfballstark, mit Bewegungsabläufen, die stark an Robert Lewandowski erinnern. Sechs Tore und drei Vorlagen in 13 Pflichtspielen unterstreichen seine Entwicklung. Dass er laut BILD über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro verfügen soll, macht ihn zusätzlich attraktiv – gerade im Vergleich zu Jackson. Kein Wunder, dass die Bayern ihn als Option hinter Kane sehen.

Einziger Haken: Borussia Dortmund beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit Asllani. Ein potenzieller Transfer könnte damit erneut zu einem Duell zwischen den beiden deutschen Schwergewichten werden.

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