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·14. Januar 2026
Kehl vor dem Absprung zum HSV? BVB öffnet wohl die Tür

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·14. Januar 2026

Borussia Dortmund könnte einem Wechsel von Sportdirektor Sebastian Kehl zum Hamburger SV grundsätzlich offen gegenüberstehen. Das Gerücht um einen möglichen Abgang des Ex-Kapitäns im Sommer gewinnt zunehmend an Fahrt.
Die Gerüchte um Sebastian Kehl und den Hamburger SV nehmen weiter Fahrt auf – und bekommen durch einen Bericht der WAZ zusätzliches Gewicht. Nach der Trennung von Sportvorstand Stefan Kuntz wird der Name des BVB-Sportdirektors in Hamburg intern gehandelt. Laut Informationen der WAZ soll Borussia Dortmund einem möglichen Wechsel seines Sportdirektors grundsätzlich offen gegenüberstehen.
Demnach würde der BVB Kehl bei einem konkreten Angebot aus der Hansestadt im Sommer keine Steine in den Weg legen. Ein sofortiger Abschied gilt zwar als unwahrscheinlich, doch die Tür scheint zumindest angelehnt. Beim HSV selbst ist man allerdings noch nicht so weit: Nach WAZ-Informationen werden in den Gremien bislang keine konkreten Profile diskutiert, Kehls Name sei bisher lediglich im Aufsichtsrat gefallen.
Öffentlich geben sich die Dortmunder Verantwortlichen betont entspannt. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken reagierte auf die aufkommenden Spekulationen deutlich: "Es ist niemand an uns herangetreten und damit ist es für uns vor dem Spiel auch kein Thema." Zudem betonte er, man befinde sich mitten in der Kaderplanung und arbeite dabei eng mit Kehl zusammen.
Hinter den Kulissen scheint die Lage jedoch komplexer. Kehl, dessen Vertrag beim BVB noch bis 2027 läuft, soll laut WAZ intern nicht mit allen Abläufen zufrieden sein. Ein Schritt auf Vorstandsebene – wie ihn der HSV bieten könnte – wäre für den 45-Jährigen ein klarer Karriereschritt.
In Dortmund wiederum ist der Weg nach oben seit der Beförderung von Lars Ricken zum Geschäftsführer verbaut. In Hamburg wird die Nachfolge von Kuntz derweil mit Bedacht vorbereitet. Ein vertraulicher Auswahlprozess soll starten, eine schnelle Entscheidung ist nicht geplant.
Auch interne Lösungen gelten als Option, was die Suche bis in den Sommer ziehen könnte. Ob der HSV am Ende einen repräsentativen Sportvorstand oder eher einen operativen Macher sucht, ist noch offen – Kehl würde beide Profile bedienen können. Noch ist es nur ein Szenario. Doch die Signale aus Dortmund, die Berichte der WAZ und die personelle Situation in Hamburg machen klar: Aus dem Gerücht könnte schneller Ernst werden, als es die Beteiligten derzeit öffentlich zugeben.









































