Kehrtwende: Werder-Star bleibt nun doch in Bremen | OneFootball

Kehrtwende: Werder-Star bleibt nun doch in Bremen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90min

90min

·15. Januar 2026

Kehrtwende: Werder-Star bleibt nun doch in Bremen

Artikelbild:Kehrtwende: Werder-Star bleibt nun doch in Bremen

Der SV Werder Bremen sorgt im laufenden Winter-Transferfenster für eine unerwartete Kurskorrektur in der Kaderplanung. Obwohl der Bundesliga-Klub ursprünglich mit mehreren Abgängen rechnete, hat sich die Situation bei einem möglichen Abschiedskandidaten grundlegend verändert: Innenverteidiger Julián Malatini wird nach Bild-Informationen voraussichtlich doch an der Weser bleiben.

Werder reagiert damit kurzfristig auf die aktuelle Personallage und rückt von den ursprünglichen Winterplänen ab. Ausschlaggebend sind anhaltende Verletzungssorgen in der Defensive. Malatinis Vertrag in Bremen läuft noch bis 2028.


OneFootball Videos


Werder-Trainer Horst Steffen stellte im vergangenen Dezember von einer Vierer- auf eine Dreierkette um und ist seither regelmäßig auf drei gelernte Innenverteidiger in der Startelf angewiesen. Die fest eingeplanten Maximilian Wöber (Oberschenkel) und Niklas Stark (Hüfte) fallen jedoch verletzungsbedingt mindestens bis Ende des Monats aus.

Hinter den aktuellen Stammkräften Amos Pieper, Marco Friedl und Karim Coulibaly fehlt es Steffen damit an personellen Alternativen. Entsprechend rückt der 24-jährige Argentinier wieder stärker in den Fokus – zunächst als Rotationsoption, im Bedarfsfall sogar für die Startelf. Noch bei der 0:3-Auswärtsniederlage bei Borussia Dortmund hatte er 90 Minuten lang nur auf der Bank gesessen.

Malatini war im Sommer 2024 für rund zwei Millionen Euro Ablöse von Defensa y Justicia aus Argentinien als vielversprechendes Abwehrtalent an die Weser gewechselt. In Bremen konnte sich der Innenverteidiger bislang jedoch nicht als Stammspieler etablieren. In der laufenden Bundesliga-Saison stehen für den 24-Jährigen lediglich drei Kurzeinsätze zu Buche.

Brisant: Bereits im vergangenen Sommer spielte Werder intern mit dem Gedanken, Malatini wieder abzugeben und ihn nach Spanien ziehen zu lassen. Doch auch damals durchkreuzte eine schwere Verletzung von Abwehrkollege Amos Pieper die Pläne, sodass ein Wechsel kurzfristig vom Tisch war. Damit scheitert ein Abschied nun bereits zum zweiten Mal an personellen Engpässen. Spätestens im kommenden Sommer dürfte die Personalie jedoch erneut auf die Agenda rücken.

Impressum des Publishers ansehen