„Kein Platz für Übergriffe“: HSV-Fans setzen klare Botschaft! | OneFootball

„Kein Platz für Übergriffe“: HSV-Fans setzen klare Botschaft! | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Nur die Raute

Nur die Raute

·17. Januar 2026

„Kein Platz für Übergriffe“: HSV-Fans setzen klare Botschaft!

Artikelbild:„Kein Platz für Übergriffe“: HSV-Fans setzen klare Botschaft!

In der Causa Stefan Kuntz hat die organisierte Fanszene des HSV klar Stellung bezogen. Vor dem Heimspiel gegen Gladbach setzten die Anhänger ein Zeichen.

„Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein“ ist auf einem Banner zu lesen, das die HSV-Fans vor dem Bundesliga-Duell gegen Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr, Sky) auf der Nordtribüne hissten. Abgerundet wird diese Botschaft von einem weiteren Statement. Dort heißt es: „Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“


OneFootball Videos


Nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegenüber Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz am vergangenen Sonntag nutzen die organisierten Supporter also ihre erste Möglichkeit, um Flagge zu zeigen.

Schwere Vorwürfe gegen Ex-HSV-Boss Kuntz

Zunächst hatte der Klub bei Bekanntgabe der Trennung am 2. Januar auf „persönliche, familiäre Gründe“ verwiesen. Zehn Tage später, einen Tag nach Veröffentlichung der Bild-Recherchen, bestätigte der Aufsichtsrat des in einem öffentlichen Statement, dass der Abschied in direktem Zusammenhang mit den im Raum stehenden Vorwürfen zu verorten sei.

Anlass waren Anschuldigungen zweier Mitarbeiterinnen, die Kuntz der sexuellen Belästigung bezichtigen. Der HSV-Aufsichtsrat stuft diese Vorwürfe als „glaubhaft“ ein. Kuntz selbst weist die Anschuldigungen entschieden zurück und bezeichnete sie auf seinem Instagram-Account als falsch. Er äußerte, die Vorwürfe träfen ihn hart und betonte seine Unschuld.

„Im Sinne meiner Familie und aller mir nahestehenden Personen habe ich meine Anwälte (Kanzlei Schertz Bergmann) darum gebeten, gegen diese FALSCHEN Vorwürfe und Vorverurteilungen vorzugehen“, fuhr Kuntz fort.

Der HSV wiederum hält diese Äußerungen für irrtümlich. „Die Gelegenheit zur Stellungnahme gegenüber dem Aufsichtsrat hat Herr Kuntz trotz mehrfacher Angebote explizit nicht genutzt. Vor dem dargestellten Hintergrund sind die Vorwürfe einer „Verleumdungskampagne“ gegen Stefan Kuntz klar unzutreffend und irreführend“, stellte der Aufsichtsrat klar.

Impressum des Publishers ansehen