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·9. Februar 2026

Kein Platz im Kader: Erwischt es als Nächstes diesen Bayern-Star?

Artikelbild:Kein Platz im Kader: Erwischt es als Nächstes diesen Bayern-Star?

Beim FC Bayern sorgt der aktuell vollständig fitte Kader für harte Entscheidungen. Was im Saisonverlauf oft als Wunschzustand gilt, entwickelt sich unter Vincent Kompany zunehmend zu einem echten Luxusproblem – mit spürbaren Konsequenzen für etablierte Namen. Nach Minjae Kim könnte es nun den nächsten Bayern-Star treffen.

Wie die Münchner tz berichtet, plant Kompany in den kommenden Wochen verstärkt zu rotieren, solange ihm der komplette Kader zur Verfügung steht. Hintergrund ist die reduzierte Spielanzahl im Februar. Bei weniger Partien müssen zwangsläufig Spieler komplett aus dem Spieltagskader gestrichen werden. Genau das war zuletzt bei Kim der Fall – und nun rückt Leon Goretzka in den Fokus.


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Demnach gilt der Mittelfeldspieler als ein heißer Kandidat für einen Tribünenplatz, möglicherweise bereits am Mittwoch im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig. Nach der offiziellen Entscheidung über seinen Abschied im Sommer hat Goretzka zuletzt keine Spielminuten mehr absolviert. Sportlich begründet ist das allerdings nicht allein durch seine Zukunftsentscheidung, sondern vor allem durch die aktuelle Konkurrenzsituation.

Kompany nahm Goretzka nach dem 5:1-Sieg gegen Hoffenheim ausdrücklich in Schutz und ordnete dessen Situation ein: „Wie ich bereits gesagt habe, haben wir derzeit weniger Spiele. Der Konkurrenzkampf um die Plätze ist und bleibt unsere Stärke. Wir haben Vertrauen in Leon und die anderen Spieler. Wir müssen diesen Monat überstehen und unsere Ziele erreichen, und dann werden wir im März und April jeden Spieler brauchen“, erklärte der Bayern-Coach. Dass Goretzka aktuell außen vor ist, habe klare Gründe: „Leons Situation ist eine Folge davon, dass wir einen voll einsatzfähigen Kader haben. Wir vertrauen Leon zu 100 Prozent, dass er da sein wird, wenn sein Moment kommt.“

Kim aus dem Kader gegen Hoffenheim gestrichen

Die Situation erinnert stark an die Personalie Minjae Kim. Der Innenverteidiger hatte es gegen Hoffenheim überraschend nicht in den Spieltagskader geschafft – eine Entscheidung, die Sportvorstand Max Eberl ebenfalls mit der Kaderdichte begründete. Bei nur 20 erlaubten Plätzen muss Kompany Woche für Woche Abwägungen treffen, die nichts über Form oder Wert eines Spielers aussagen.

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Foto: IMAGO

Für Goretzka bedeutet das: Auch ohne sportliche Krise oder Formschwäche ist ein Platz auf der Tribüne aktuell kein Tabu mehr. Der Konkurrenzkampf ist so intensiv wie selten zuvor. Kompany nutzt diese Situation bewusst, um Frische, Balance und taktische Flexibilität hochzuhalten.

Ob es Goretzka tatsächlich schon gegen Leipzig trifft, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Beim FC Bayern gibt es derzeit keinen garantierten Kaderplatz mehr – selbst für gestandene Nationalspieler nicht.

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