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·24. September 2026

Kein Wirtz-Wechsel im Winter? Bayern-Gerücht sorgt für Verwirrung

Artikelbild:Kein Wirtz-Wechsel im Winter? Bayern-Gerücht sorgt für Verwirrung

Ein Bericht des britischen Portals „Football Insider“ hat neue Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Florian Wirtz zum FC Bayern ausgelöst. Demnach rechnet der FC Liverpool bereits im Winter mit konkreten Angeboten für seinen Offensivspieler, wobei der deutsche Rekordmeister als möglicher Interessent genannt wird. Nur wenige Tage später folgte mit einer Aussage von Bild-Journalist Christian Falk allerdings eine deutliche Relativierung.

Woher das Gerücht stammt

Ursprung der aktuellen Spekulationen ist ein Bericht von „Football Insider“, der sich auf Quellen beruft und von erwarteten Angeboten für Wirtz im Januar berichtet. Liverpool habe demnach allerdings keinerlei Absicht, den 23-Jährigen abzugeben. Trainer Andoni Iraola sehe den Deutschen weiterhin als wichtigen Bestandteil seiner Mannschaft.


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Damit bleibt zunächst vor allem eines: Liverpool rechnet offenbar mit Interesse – nicht aber mit einem bevorstehenden Abschied.

Eine klare Absage aus München?

Christian Falk widersprach der Darstellung eines unmittelbar bevorstehenden Bayern-Vorstoßes deutlich. Der FC Bayern arbeite derzeit nicht an einem Transfer von Wirtz, erklärte Falk über „CF Bayern Insider“. Gespräche oder konkrete Planungen für einen Januar-Wechsel gebe es demnach nicht.

Gleichzeitig ließ Falk eine Hintertür offen: Sollte Wirtz zu einem späteren Zeitpunkt tatsächlich eine Rückkehr in die Bundesliga anstreben, wäre Bayern nach seiner Einschätzung der erste Ansprechpartner. Aktuell sieht der Rekordmeister dafür allerdings keinen konkreten Anlass.

Wirtz‘ schwieriger Start in England

Hintergrund der Spekulationen ist Wirtz‘ bislang schwierige Zeit in Liverpool. Der deutsche Nationalspieler war im Sommer 2025 für ein Gesamtpaket von bis zu 116 Millionen Pfund von Bayer Leverkusen an die Anfield Road gewechselt. Liverpool bestätigte damals einen Deal über 116 Millionen Pfund, bestehend aus 100 Millionen Pfund garantierter Ablöse und bis zu 16 Millionen Pfund an Bonuszahlungen.

Seither kommt Wirtz für Liverpool auf 55 Pflichtspiele, sieben Tore und elf Vorlagen. Damit bleibt seine Ausbeute bislang deutlich hinter den Erwartungen zurück, die mit dem Rekordtransfer verbunden waren.

In der laufenden Saison wartet Wirtz weiterhin auf sein erstes Tor für die Reds. Nach dem 1:0-Sieg in Bournemouth verschärfte sich die öffentliche Kritik nochmals. Ex-Liverpool-Verteidiger Jamie Carragher bezeichnete den Auftritt als eine der schlechtesten Leistungen, die er von Wirtz im Liverpool-Trikot gesehen habe, und sprach sich dafür aus, ihn im nächsten Spiel gegen Manchester City nicht aufzustellen.

Dabei fällt die Bewertung keineswegs ausschließlich negativ aus. Aktuelle Opta-Daten zeigen, dass Wirtz in der Premier League unter anderem bei Läufen in die Tiefe, Pressingaktionen in der gegnerischen Hälfte und Schnittstellenpässen zu den auffälligeren Spielern gehört.

Ein Trainerwechsel als weiterer Faktor

Zusätzliche Brisanz erhält die Personalie durch den Umbruch auf der Trainerposition. Liverpool wurde in der vergangenen Saison Fünfter und qualifizierte sich damit erneut für die Champions League. Nach Arne Slots Abgang übernahm Andoni Iraola im Sommer den Posten des Cheftrainers.

Unter dem Spanier soll Wirtz weiterhin eine wichtige Rolle im Offensivspiel einnehmen. Der erhoffte Durchbruch ist bislang allerdings ausgeblieben. Gleichzeitig ist die Saison noch jung – und Wirtz zeigt trotz der Kritik weiterhin statistische Ansätze, die darauf hindeuten, dass sein Einfluss größer ist, als es die Tor- und Vorlagenbilanz vermuten lässt.

Kein Bayern-Vorstoß im Winter

Trotz der widersprüchlichen Berichte zeichnet sich damit derzeit ein relativ klares Bild ab: Ein Winter-Wechsel von Wirtz zum FC Bayern ist nach aktuellem Stand nicht konkret geplant. Liverpool rechnet zwar mit möglichen Angeboten, will den Offensivspieler aber nicht verkaufen. Bayern wiederum arbeitet laut Christian Falk derzeit nicht an einem entsprechenden Transfer.

Auch die Verbindung zu Michael Olise sollte dabei nicht überinterpretiert werden. Der Franzose besitzt beim FC Bayern noch einen Vertrag bis 2029. Von einer unmittelbar bevorstehenden Entscheidung über seine Zukunft kann daher keine Rede sein.

Das Wirtz-Gerücht dürfte damit vorerst genau das bleiben, was es ist: ein Gerücht. Eine Wechsel nach München ist grundsätzlich ein Szenario, das bei einer späteren Bundesliga-Rückkehr des 23-Jährigen relevant werden könnte. Für den kommenden Winter gibt es dafür derzeit jedoch keine belastbaren Hinweise.

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