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·17. März 2026
Keine finale Freigabe für Urbig! Einsatz gegen Bergamo wackelt

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·17. März 2026

Beim FC Bayern deutet sich im Tor eine Entscheidung auf den letzten Drücker an. Jonas Urbig ist nach seiner Gehirnerschütterung zurück im Training, doch ein Einsatz im Rückspiel gegen Atalanta Bergamo bleibt weiterhin ungewiss.
Die Bilder vom Montag sorgten zunächst für Optimismus. Jonas Urbig stand wieder auf dem Trainingsplatz und absolvierte Teile des Torwarttrainings. Der Rekordmeister verbreitete die Eindrücke über seine Social-Media-Kanäle – die Botschaft war klar: Es gibt Hoffnung auf ein Comeback.
Tatsächlich könnte der 22-Jährige bereits acht Tage nach seiner Gehirnerschütterung wieder zwischen den Pfosten stehen.
Doch ganz so einfach ist die Situation nicht. Nach Informationen von SPORT1 hat Urbig zwar die medizinischen Untersuchungen weitgehend positiv absolviert, ist jedoch noch nicht komplett symptomfrei.
Vor allem bei intensiveren Bewegungen – insbesondere bei Landungen nach Flugeinlagen – verspürt der Keeper weiterhin Beschwerden. Genau dieser Punkt ist entscheidend.
Denn bei Kopfverletzungen gelten strenge medizinische Vorgaben.
Die Protokolle von DFL und UEFA sehen vor, dass ein Spieler erst dann wieder einsatzfähig ist, wenn er ein Training vollständig ohne Symptome absolvieren kann.
Erst danach darf der Mannschaftsarzt grünes Licht geben. Zusätzlich ist eine Untersuchung durch einen unabhängigen neurologischen Berater notwendig. Solange diese Voraussetzungen nicht vollständig erfüllt sind, bleibt ein Einsatz ausgeschlossen – unabhängig von der sportlichen Bedeutung des Spiels.
Urbig wird am Abschlusstraining teilnehmen. Danach könnte bereits eine Entscheidung fallen – möglicherweise aber auch erst am Spieltag selbst. Für Trainer Vincent Kompany bedeutet das weiterhin Ungewissheit in einer ohnehin angespannten Torwart-Situation.

Foto: IMAGO
Sollte es für Urbig nicht reichen, könnte es zu einem besonderen Szenario kommen. Der erst 16-jährige Leonard Prescott steht als Alternative bereit.
Der Nachwuchskeeper saß zuletzt bereits mehrfach im Profikader und könnte nun ausgerechnet in der Champions League sein Debüt feiern.
Klar ist: Die Bayern werden kein Risiko eingehen. Bei Kopfverletzungen hat die Gesundheit oberste Priorität – selbst wenn dadurch eine ungewöhnliche Lösung im Tor nötig wird.
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