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·5. März 2026

Keine Lust auf Real Madrid? Für Vitinha wäre PSG-Abgang „dumm“

Artikelbild:Keine Lust auf Real Madrid? Für Vitinha wäre PSG-Abgang „dumm“
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Vitinha spielt seit der Saison 2022/23 für PSG – Foto: David Ramos/Getty Images

Real Madrid braucht einen Regisseur

PARIS. Ein 1,72 Meter großer Portugiese möge derjenige werden, der in die Fußstapfen des erfolgreichsten deutschen Profis in der Geschichte von Real Madrid tritt – zumindest dann, wenn es nach vielen Fans der Königlichen geht. In Spaniens Hauptstadt, aber auch über Madrids Grenzen hinaus wünschen sich nicht wenige, dass es Vitinha von Paris Saint-Germain zu Real zieht.


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So wie in der vergangenen Saison offenbart sich auch in der laufenden, wie sehr den Blancos ein Strippenzieher im zentralen Mittelfeld abgeht, wie groß der Bedarf nach einem Nachfolger für Toni Kroos ist. Es braucht in der Schaltzentrale nicht den x-ten Box-to-box-Akteur, sondern jemanden, der den Takt vorgibt, die Bälle verteilt, die Angreifer mit tödlichen Pässen bedient. Ein Verbindungsstück zwischen Defensive und Offensive.

„Wäre dumm, jetzt zu gehen“

Allerdings: Jener Vitinha hat offenbar keinerlei Interesse daran, PSG zu verlassen – und somit auch kein wirkliches Interesse daran, ein Königlicher zu werden. „Es wäre dumm, jetzt zu gehen. Ich glaube nicht, dass das das Beste für mich wäre. Ich fühle mich hier bei PSG sehr wohl“, sagte der 26-Jährige in der Sendung „Soltinhos pelo Mundo“ des portugiesischen Fernsehsenders CANAL 11.

Rein diplomatische Worte in der Öffentlichkeit oder sieht Vitinha seine Mission in der französischen Hauptstadt trotz des Champions-League-Triumphs im Mai 2024 tatsächlich noch nicht als beendet an? Sein Vertrag an der Seine läuft noch bis Sommer 2029, zu PSG gekommen war er Mitte 2022 für 41,5 Millionen Euro vom FC Porto.

Verhältnis zu PSG gut, Transfer dennoch schwierig

Real wird angesichts der spielerischen Mängel nach den Abschieden von Kroos und Luka Modrić wohl nicht nochmals drum herumkommen, im zentralen Mittelfeld tätig zu werden und einen Spielgestalter zu verpflichten.

Inwieweit die Verantwortlichen der Merengues Vitinha dabei ins Visier nehmen, ist unklar. Zwar hat sich das zuvor zerrüttete Verhältnis zu PSG und dessen Präsidenten Nasser Al-Khelaïfi im Zuge der Vereinbarung hinsichtlich des Sterbens der Super League offensichtlich deutlich verbessert, was einen Transfer eines Profis von PSG nach Madrid auf dem Papier erleichtern würde. Andererseits werden die reichen Pariser sicherlich auch kein großes Interesse daran haben, mit Vitinha einen ihrer Schlüsselspieler weit vor dem Ablauf der Vertragslaufzeit zu verkaufen. Abgesehen davon müsste Real für den 35-fachen Nationalspieler wohl unter oder um die 100 Mio. Euro berappen. Viel Geld, nachdem erst letzten Sommer über 150 Mio. Euro für Neulinge ausgegeben wurden.

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