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·17. Juni 2026

Keine schnelle Verlängerung – Kurucay und Schallenberg müssen sich beweisen

Artikelbild:Keine schnelle Verlängerung – Kurucay und Schallenberg müssen sich beweisen

Bei den Zukunftsplanungen liegt der Fokus des FC Schalke 04 derzeit zwar schon, aber keineswegs ausschließlich auf Neuzugängen. Während Bemühungen etwa um den brasilianischen Innenverteidiger Igor Julio (Brighton & Hove Albion) laufen, stehen vorzeitige Vertragsverlängerungen mit den Jungstars Soufiane El-Faouzi und Vitalie Becker auch weit oben auf der Prioritätenliste. Zwei andere Akteure hingegen müssen sich noch in Geduld üben.

Nach Informationen der Sport BILD will Schalke sowohl bei Hasan Kurucay als auch bei Ron Schallenberg erst die Entwicklung abwarten, ehe Gespräche über eine Verlängerung der jeweils 2027 laufenden Verträge geführt werden sollen.


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Die Schalker Verantwortlichen um Sportvorstand Frank Baumann und Kaderplaner Maximilian Lüftl wollen erst sehen, wie die beiden Akteure den Sprung ins Oberhaus schaffen. Die in der 2. Bundesliga bewährten Kurucay und Schallenberg müssen sich somit erst eine Klasse höher beweisen und Argumente in eigener Sache sammeln, bevor neue Arbeitspapiere auf die Agenda rücken – bei mutmaßlich größer werdender Konkurrenz, zeigen das Interesse an Igor Julio, die schon fixe Verpflichtung von Satoshi Tanaka und die durchgesickerten Bemühungen um Junior Dina Ebimbe (Eintracht Frankfurt) doch, dass just auf den Positionen von Kurucay und Schallenberg Verstärkungsbedarf ausgemacht worden ist.

Schallenberg fehlt nur ein Mal

Kurucay kam im vergangenen Sommer erst kurz vor dem Saisonstart aus Belgien von OH Leuven nach Gelsenkirchen, avancierte aber schnell zu einer Konstante in der Abwehrreihe und stand bei insgesamt 30 Einsätzen mit vier Toren 28 Mal in der Startelf.

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Foto: IMAGO

Schallenbergs zwei Millionen Euro teure Verpflichtung vom SC Paderborn im Sommer 2023 galt schon als Fehler, doch in der Aufstiegssaison war der 27-Jährige eine absolute Konstante im zentralen Mittelfeld, verpasste nur eine Partie und stand ansonsten immer in der Startelf. Ohne eigenes Tor und mit nur zwei Vorlagen hielt sich Schallenbergs Input für die Offensive zwar in Grenzen, doch als Organisator und Stabilisator war der gebürtige Paderborn enorm wichtig – auch künftig in Liga eins?

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