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·8. Juni 2026

„Keine verrückten Deals“: Hainer bremst Transfereuphorie beim FC Bayern

Artikelbild:„Keine verrückten Deals“: Hainer bremst Transfereuphorie beim FC Bayern

Der FC Bayern arbeitet mit Hochdruck am Kader für die Saison 2026/27. Mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown stehen zwei Wunschspieler ganz oben auf der Einkaufsliste. Trotz der ambitionierten Transferpläne hat Präsident Herbert Hainer nun deutlich gemacht, dass die Münchner ihre finanziellen Prinzipien nicht über Bord werfen werden.

An der Säbener Straße laufen die Vorbereitungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. Während zahlreiche Bayern-Profis bei der Weltmeisterschaft im Einsatz sein werden, treiben die Verantwortlichen die Planungen für die neue Saison konsequent voran.


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Besonders im Fokus steht dabei die Verstärkung des Kaders. Nach dem geplatzen Transfer von Anthony Gordon haben die Münchner ihre Bemühungen auf andere Kandidaten konzentriert.

Vor allem Ismael Saibari von der PSV Eindhoven gilt aktuell als eines der heißesten Transferziele. Die Gespräche zwischen den beteiligten Parteien befinden sich nach übereinstimmenden Berichten bereits in einem fortgeschrittenen Stadium.

Auch bei Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt machen die Bayern ernst. Der deutsche Nationalspieler soll die linke Seite verstärken und hat dem Rekordmeister Berichten zufolge bereits seine grundsätzliche Zusage gegeben.

Die Herausforderung liegt jetzt vor allem in den Verhandlungen mit den jeweiligen Vereinen.

Bayern bleibt seiner Linie treu

Sowohl für Saibari als auch für Brown werden aktuell Ablösesummen zwischen 50 und 60 Millionen Euro gehandelt. Insgesamt könnte das Transferpaket somit deutlich über 100 Millionen Euro kosten.

Trotzdem möchten die Bayern ihre wirtschaftlichen Grundsätze nicht aufweichen. Das zeigte bereits der Fall Anthony Gordon.

Der englische Nationalspieler galt lange als Wunschlösung für die Offensive. Obwohl sich die Münchner mit dem Spieler bereits auf einen Wechsel verständigt hatten, entschieden sie sich letztlich gegen eine Verpflichtung.

Der Grund: Der FC Barcelona war bereit, deutlich höhere Summen zu investieren. Bayern zog sich daraufhin aus dem Poker zurück und verzichtete bewusst auf ein Wettbieten.

Genau diese Haltung soll auch in Zukunft gelten.

Im Rahmen eines Fanclub-Besuchs am Sonntag machte Bayern-Präsident Herbert Hainer deutlich, dass der Verein seinen eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen werde. „Wir werden keine verrückten Deals eingehen“, betonte der Aufsichtsratschef und unterstrich damit die finanzielle Disziplin des Rekordmeisters.

Eberl muss nun Verkäufe vorantreiben

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Foto: IMAGO

Die Aussagen von Hainer zeigen, dass die Münchner zwar bereit sind, erhebliche Summen für die richtigen Spieler zu investieren, dabei jedoch klare Grenzen ziehen.

Gerade deshalb werden mögliche Verkäufe in den kommenden Wochen eine entscheidende Rolle spielen.

Neben Brown und Saibari gibt es zahlreiche weitere Transferkandidaten, die beim FC Bayern gehandelt werden. Klar ist aber: Sollten die Transfers von Saibari und Brown erfolgreich abgeschlossen werden, dürfte sich der Fokus von Sportvorstand Max Eberl zunächst auf die Abgangsseite verlagern. Ziel ist es, zusätzliche Einnahmen zu generieren und gleichzeitig Spielraum für weitere Kaderanpassungen zu schaffen.

Kandidaten für einen Verkauf gibt es mehrere. Neben einigen Leihspielern könnten auch einzelne Profis aus dem aktuellen Kader den Verein verlassen. Die Verantwortlichen verfolgen dabei eine klare Strategie: Investitionen sollen möglichst durch eigene Einnahmen abgesichert werden.

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