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·12. August 2026
Keine Zukunft auf Schalke: S04 will einstigen Hoffnungsträger verkaufen

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Beim FC Schalke 04 steht ein Eigengewächs vor dem Aus. Ein Mittelfeldspieler galt einst als große Hoffnung beim S04 – inzwischen soll der 21-Jährige sogar verkauft werden.
Beim FC Schalke 04 deutet sich der Abschied eines Eigengewächses an. Max Grüger, der vor nicht allzu langer Zeit noch als vielversprechendes Talent der Königsblauen galt, spielt in den Planungen der Profimannschaft inzwischen kaum noch eine Rolle. Der 21-Jährige könnte den Verein deshalb noch verlassen.
Grüger trägt bereits seit 2012 das Schalke-Trikot und schaffte den Sprung aus dem eigenen Nachwuchs zu den Profis. Zwischenzeitlich genoss der gebürtige Gelsenkirchener sogar großes Vertrauen: Trainer Miron Muslic berief den zentralen Mittelfeldspieler in der vergangenen Saison in den Mannschaftsrat, wo er die jüngeren Spieler vertreten sollte.
Mittlerweile hat sich seine Situation grundlegend verändert. Verletzungen warfen Grüger mehrfach zurück, gleichzeitig etablierte sich im Schalker Mittelfeld insbesondere das Duo Ron Schallenberg und Soufiane El-Faouzi. In der Vorbereitung auf die neue Saison verschlechterten sich Grügers Aussichten weiter. Im Trainingslager blieb er in den Testspielen ohne Einsatz und absolvierte Teile des Trainings abseits der Mannschaft.
Seit Ende Juli trainiert und spielt Grüger nur noch für die Schalker U23 in der Regionalliga. Sowohl gegen die zweite Mannschaft des SC Paderborn als auch beim spektakulären 5:4-Erfolg gegen den 1. FC Bocholt kam er dort zum Einsatz.
Eine langfristige Perspektive bei den Profis scheint dennoch nicht vorhanden zu sein. Nach Informationen von WAZ-Reporter Robin Haack zählt Grüger mittlerweile sogar zu den Verkaufskandidaten. Ein Grund dafür soll sein, dass sein spielerisches Profil nur bedingt zur aktuellen Schalker Ausrichtung mit Balleroberungen und schnellem Umschaltspiel passt.
Auch abseits des Platzes gibt es ein Indiz für einen möglichen Wechsel: Grüger wird seit Anfang August von der Teamgeist Sportmanagement GmbH beraten. Seine neue Agentur dürfte mögliche Optionen für die Zukunft prüfen.
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