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·30. Juli 2026
Keine Zukunft in München: Bayern setzt Preisschild für Hiroki Ito fest

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·30. Juli 2026

Die Zukunft von Hiroki Ito beim FC Bayern ist wieder offen. Sportvorstand Max Eberl hat erstmals öffentlich bestätigt, dass die Münchner einem Wechsel des japanischen Nationalspielers grundsätzlich keine Steine in den Weg legen würden – sofern der Wunsch vom Spieler selbst ausgeht.
Hiroki Ito steht beim FC Bayern vor einer schwierigen Saison. Mit Nathaniel Brown haben die Münchner ihre linke Defensivseite im Sommer zusätzlich verstärkt. Gleichzeitig ist auch die Konkurrenz im Abwehrzentrum groß.
Vor diesem Hintergrund äußerte sich Max Eberl nun überraschend offen zur Zukunft des 27-Jährigen.
Im Rahmen der Brown-Vorstellung machte der Bayern-Sportvorstand deutlich, dass ein Abschied des Japaners durchaus denkbar wäre.
„Wenn Hiroki Ito über einen Wechsel nachdenkt, weil er selbst erkennt, dass es schwierig sein wird, sich einen Platz in der Mannschaft zu erkämpfen, dann werden wir uns darum kümmern. Wir haben jetzt die linke Seite mit Nene (zusätzlich zu Davies) verstärkt, und in der Innenverteidigung haben wir mit Minjae, Jona und Upa natürlich drei herausragende Spieler“, erklärte Eberl.
Damit machte der 52-Jährige klar, dass der FC Bayern Ito nicht aktiv zum Verkauf stellt. Sollte der Defensivspieler jedoch selbst einen Vereinswechsel anstreben, wären die Verantwortlichen bereit, Gespräche zu führen.

Foto: IMAGO
Nach Informationen der BILD haben die Münchner bereits eine klare Preisvorstellung. Demnach fordert der Rekordmeister rund 20 Millionen Euro für den japanischen Nationalspieler. Konkrete Angebote liegen aktuell allerdings nicht vor.
Für Ito dürfte die sportliche Perspektive in den kommenden Wochen eine entscheidende Rolle spielen. Mit Alphonso Davies und Nathaniel Brown ist die linke Seite stark besetzt. Im Abwehrzentrum kämpfen zudem Minjae Kim, Jonathan Tah und Dayot Upamecano um die Stammplätze.
Entsprechend könnten die Einsatzchancen des Japaners in der neuen Saison begrenzt sein.
Ob Ito tatsächlich einen Wechselwunsch hinterlegt, bleibt abzuwarten. Die Aussagen von Eberl zeigen jedoch, dass der FC Bayern einem Abgang grundsätzlich offen gegenübersteht – vorausgesetzt, die Initiative geht vom Spieler aus und ein Verein erfüllt die finanziellen Vorstellungen der Münchner.







































