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·20. Februar 2026
Kellergipfel gegen St. Pauli: Diese Statistik macht Werder Hoffnung

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·20. Februar 2026

Die Situation für Werder Bremen ist aktuell mehr als kritisch. Mit einer der schlechtesten Offensiven der Liga steht man auf dem Relegationsplatz, und selbst der FC St. Pauli ist nur zwei Punkte entfernt. Im kommenden Duell am Millerntor könnte es für Werder also sogar endgültig in den Tabellenkeller gehen.
Damit ist zumindest klar, dass die Wende spätestens in dieser Begegnung eingeleitet werden muss. Zwölf Spiele ist es bereits her, dass man einen Sieg einfahren konnte. Dazu kommt ein fatales Torverhältnis aus dieser Spanne von 7:24. Das Problem ist eindeutig: Werder ist vorne viel zu ungefährlich, während es auch hinten häufig nicht stimmt.
Während die aktuelle Form für die kommenden Wochen nichts Gutes bedeutet, macht eine andere Statistik Hoffnung. Die letzte Niederlage gegen den FC St. Pauli musste Bremen 2006 im DFB-Pokal verkraften. Seitdem holte man fünf Siege und drei Unentschieden. Die letzte Niederlage in der Bundesliga datiert sogar noch weiter zurück und liegt im Jahr 1977.
Auch die Gesamtbilanz beider Vereine spricht für Werder. Insgesamt 65 Mal trafen beide bisher aufeinander, nur 16 Mal konnte der FC St. Pauli am Ende einen Sieg feiern.
Doch am Ende sind das alles nur Zahlenspielereien. Entscheidend ist, was auf dem Platz passiert. Werder muss es schaffen, die ebenfalls schwache Defensive der Gastgeber zu nutzen. Zudem hat der FC St. Pauli eine noch schlechtere Offensive, was den Bremern zusätzlich helfen dürfte.
Dass das Spiel gegen den Tabellen-17. gewonnen werden muss, steht außer Frage. Am Ende wird das Ergebnis genau zeigen, wo Werder im Tabellenkeller gerade hingehört. Auch wenn Thioune die Bedeutung etwas herunterspielen wollte: "Wir werden am Wochenende nicht den Klassenerhalt feiern können und wir werden am Wochenende nicht absteigen. Das heißt: Die Tabelle zählt nur am 34. Spieltag. Es wird für uns, wie für alle um uns herum, anspruchsvoll bleiben."
Die kommenden Partien bleiben Pflichtaufgaben mit großer Bedeutung. Mit Heidenheim, Mainz, Wolfsburg und Köln warten noch mehrere Gegner aus der unteren Tabellenhälfte und direkte Kontrahenten im Abstiegskampf.
Die perfekte Phase also, um mit dem neuen Trainer ein Gefühl von Aufschwung zu vermitteln. Andernfalls müsste sich Werder zunehmend mit dem Gedanken anfreunden, die nächste Saison in der 2. Liga zu verbringen.
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