Kenan Karaman blickt nach 0:2 in Bochum nach vorn: „Die Saison ist ein Marathon“ | OneFootball

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·1. Februar 2026

Kenan Karaman blickt nach 0:2 in Bochum nach vorn: „Die Saison ist ein Marathon“

Artikelbild:Kenan Karaman blickt nach 0:2 in Bochum nach vorn: „Die Saison ist ein Marathon“

Als Kenan Karaman den Ball am Samstag (31.1.) beim Nachbarschaftsduell in Bochum in der 76. Minute in die gegnerischen Maschen beförderte, war der Jubel zunächst groß. Doch die Freude über den vermeintlichen Anschlusstreffer hielt nicht lange an. Denn der Videoassistent schaltete sich ein, da Edin Džeko die Kugel bei der Torentstehung mit der Hand berührt hatte.

„Als der Ball im Tor lag, habe ich zuerst gar nicht wahrgenommen, dass der Treffer nicht zählt. Der Schiedsrichter hat mich dann informiert“, berichtet der Kapitän der Königsblauen, der 20 Minuten zuvor schon einmal kurz gejubelt hatte. Doch auch Nikola Katics Treffer war die Anerkennung verweigert worden, da Michael Bacher nach einer El-Faouzi-Ecke ein Foul des Schalker Innenverteidigers an VfL-Schlussmann Timo Horn erkannt haben wollte. „Ich denke, dass man das Tor geben kann“, meint der Offensivmann.


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Dass die Knappen als Verlierer vom Feld gehen mussten, habe aber nicht an diesen beiden Situationen gelegen, erklärt Karaman. „Auch wenn wir beide Male nicht das Quäntchen Glück auf unserer Seite hatten.“ Ausschlaggebend für den 2:0-Erfolg des VfL sei vielmehr der erste Durchgang gewesen. „Wir haben die erste Halbzeit nahezu komplett verschlafen. In den Zweikämpfen waren wir nicht gierig genug, die Bochumer waren immer einen Schritt früher am Ball. Gerade bei den Gegentoren haben wir nicht gut ausgesehen, da waren wir als Mannschaft viel zu passiv“, sagt der 31-Jährige.

„Und wenn du in Bochum zur Pause 0:2 hinten liegst, wird es schwierig. Wir hatten nach dem Seitenwechsel allerdings unsere Momente, in denen wir hätten zurückkommen können. Häufig waren wir vorne aber zu unsauber, haben zu viele falsche Entscheidungen auf dem Platz getroffen“, so der Kapitän, der sich bei dieser Kritik selbst einschließt. Dabei denkt Karaman vor allem zurück an die 52. Minute, in der er einen Abschluss zu zentral auf das Tor von Timo Horn abgab. Alternativ hätte der Rechtsfuß aber auch seine Mitspieler einsetzen können. „In dieser Situation habe ich zu lange überlegt.“ Und weiter: „Da hadere ich mit mir selbst. Das hätte ich definitiv besser machen müssen.“

Auch wenn die Niederlage schmerze, sei es jetzt wichtig, die 90 Minuten schnell aufzuarbeiten und dann nach vorne zu schauen, damit es am Samstag (7.2.) in der VELTINS-Arena gegen Dynamo Dresden anders läuft. „Gerade wir Führungsspieler sind nun gefordert und müssen vorangehen, um die gesamte Mannschaft mitzunehmen“, betont Karaman. „Dass auch solche Phasen kommen, war uns immer bewusst. Aber das wirft uns nicht um. Ich sehe jeden Tag, dass wir hart arbeiten, dass wir als Mannschaft gefestigt sind und die Kabine funktioniert. Wir haben immer gesagt, dass die Saison ein Marathon ist – uns stehen noch 14 Spiele bevor. Und in denen müssen wir es besser machen als in Bochum.“

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