Kevin McKenna über René Wagner: „Wir sind wie zwei Brüder, die gut miteinander klarkommen“ | OneFootball

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·21. Juni 2026

Kevin McKenna über René Wagner: „Wir sind wie zwei Brüder, die gut miteinander klarkommen“

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Kevin McKenna über René Wagner: „Wir sind wie zwei Brüder, die gut miteinander klarkommen“

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Clara Ley

21 Juni, 2026

Mit Kevin McKenna kehrt ein alter Bekannter ans Geißbockheim zurück. Nicht nur die Begebenheiten kennt der Ex-Spieler der Kölner. Auch sein neuer Cheftrainer ist dem Kanadier bestens bekannt. Das sagt Kevin McKenna über René Wagner.

Es ist eine Rückkehr mit einer Vorgeschichte: Wenn Kevin McKenna ab Juli wieder als Co-Trainer am Geißbockheim anfängt, trifft er dort auf einen alten Bekannten – den aber eben in einer neuen Rolle. René Wagner ist bekanntlich inzwischen Cheftrainer der Kölner, bislang haben beide gemeinsam als Co gearbeitet. Im Interview mit fc.de spricht McKenna über die Zusammenarbeit mit dem neuen Coach der Kölner – und warum ihm die Entscheidung zur Rückkehr trotzdem nicht leichtgefallen ist.

Kevin McKenna kehrt zum 1. FC Köln zurück

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Die Verbindung zwischen den beiden Trainern ist eine enge. Denn was nach einer kniffligen neuen Hierarchie klingt, beschreibt McKenna im Gespräch mit fc.de dann doch sehr sachlich – weil die Basis zwischen beiden längst eine andere ist als die einer reinen Arbeitsbeziehung. „Wir sind verschiedene Typen, aber fast wie zwei Brüder, die einfach gut miteinander klarkommen. Wir können uns ehrlich sagen, wenn etwas gut, aber auch wenn etwas nicht gut ist“, sagt McKenna. Wie früh sich Wagners Entwicklung abgezeichnet hat, wird im Rückblick deutlich. Drei Wochen gemeinsamer Arbeit reichten McKenna damals, um zu wissen, dass aus seinem Kollegen einmal mehr werden würde als ein Co-Trainer. Was ihn überzeugte, war keine einzelne Szene, sondern eine Grundhaltung: Führungsstärke und gute Ideen, die sich nach McKennas Beobachtung nicht erst entwickeln lassen, sondern von Anfang an da sind oder eben nicht.

„Dafür werde ich ihm immer dankbar sein“

Vor allem unter Druck agiere der neue Coach in Ruhe. Und das sei kein Widerspruch zur Emotionalität. Wagner könne emotional sein, verfüge aber gleichzeitig über eine innere Struktur, die unabhängig davon funktioniere. Zudem empfinde der Kanadier seinen Weggefährten so, dass dieser nie mit dem Erreichten zufrieden sei. Dass die Rückkehr zum FC durch diese Nähe zu Wagner naheliegt, hat die Entscheidung trotzdem nicht leicht gemacht. Und das liegt dann wohl auch an dem gemeinsamen Ex-Chef. Steffen Baumgart hatte die beiden Co-Trainer nach Hamburg und zu Union Berlin geholt. „Dafür werde ich ihm immer dankbar sein und werde das nie vergessen“, sagt McKenna. Entsprechend unangenehm war für ihn der Moment, in dem er seinem ehemaligen Chef von der Rückkehr nach Köln erzählen musste: „Das war ein schweres Telefonat, als ich ihm gesagt habe, dass ich wieder nach Köln gehe. Aber er hatte absolutes Verständnis und auch dafür bin ich ihm dankbar.“ Eine Loyalität, die alte Weggefährten an dem Ex-Spieler der Kölner schätzen.

Wie das Zusammenspiel zwischen ihm und Wagner in neuer Position funktionieren wird, kommentierte der Co-Trainer nicht. McKenna wirkt nicht wie jemand, der sich vor der veränderten Rollenverteilung sorgt, sondern wie jemand, der sich auf eine vertraute Konstellation freut, nur mit neuen Vorzeichen. Und so ganz so neu sind diese am Ende dann auch nicht Ich habe jedes Spiel verfolgt und war sehr glücklich, dass sie in der Liga geblieben sind“, sagt McKenna. „Ich habe so viele Jahre im Verein verbracht, er wird immer einen ganz großen Teil in meinem Herzen haben. Ich sage: Ich komme aus Kanada, aber Köln ist mein Zuhause.“


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