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·7. März 2026

Kevin Müller: Der Zu-Null-Sieg macht uns als Mannschaft besser

Artikelbild:Kevin Müller: Der Zu-Null-Sieg macht uns als Mannschaft besser

Bei seinem dritten Einsatz hielt Kevin Müller am Freitag (6.3.) gegen Arminia Bielefeld beim 1:0-Heimsieg das erste Mal seinen Kasten sauber und damit die drei Punkte in der VELTINS-Arena fest. Dass an ihm kein Vorbeikommen sein sollte, deutete der Schlussmann bereits in den Anfangssekunden an, als er einen Konter der Gäste im Rauskommen vereitelte. „Je besser man ins Spiel reinkommt, desto schöner ist es“, sagt der 34-Jährige. „Als Torwart ist es genau die Schwierigkeit, die die Position mitbringt: Du weißt nie, wann du was zu tun bekommst.“

Seine frühe Reaktion gegen Joel Grodowski sorgte vor der Nordkurve gleich für Szenenapplaus und für ein positives Zeichen an seine Vorderleute. Mit denen hatte sich Müller für die Partie vor den eigenen Fans einiges vorgenommen: „Nach dem 1:1 in Fürth waren wir ein bisschen unzufrieden und die Stimmung war nur so mittelmäßig. Deswegen ist es super wichtig, dass wir gegen Bielefeld die richtige Antwort gegeben haben.“ Aus der Sicht des Torhüters seien die Knappen zwar nicht durchgehend durch die feine Klinge aufgefallen, „das gehört aber zu einer guten Leistung auch nicht immer zwingend dazu“.


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In der eng umkämpften 2. Bundesliga sei es von großer Bedeutung gewesen, das erste Mal seit dem torlosen Rückrundenauftakt gegen Hertha BSC den eigenen Kasten sauber zu halten. Denn: „Auch als Schalke können wir nicht erwarten, dass wir jede Mannschaft aus dem Stadion schießen.“ Durch die geschlossene Leistung, insbesondere in der Abwehr, die sich gerade in der Endphase in jeden Bielefelder Angriff hineinwarf, reichte der frühe Treffer von Edin Džeko in der 15. Minute zum Sieg.

Für Kevin Müller bedeutete das 1:0 seine erste Weiße Weste in Diensten des S04. Laut eigener Aussage dauert es beim 34-Jährigen allerdings vermutlich ein paar Augenblicke, bis er das realisiert: „Wenn man sich abends dann irgendwann mal hinsetzt, die Geräuschkulisse weg ist und alles Revue passieren lässt, freut man sich. In erster Linie geht es aber nicht um mich, sondern darum, dass der Zu-Null-Sieg uns als Mannschaft besser macht.“

Dass Müller vordergründig an den Gesamterfolg denkt, soll dennoch nicht schmälern, welchen Anteil er an den drei Punkten besitzt: Nicht nur gegen Joel Grodwoski in den ersten 60 Sekunden, sondern auch in der Folge zeichnete er sich ein ums andere Mal zwischen den Pfosten aus. „Da kann ich über Erfahrung kommen“, erklärt der Keeper und ist sich abschließend sicher: „In den nächsten Tagen werden mir meine Paraden guttun.“

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