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·10. August 2026
Kevin Trapp über DFB-Nominierung: Rückkehr ins DFB-Tor offen, aber eher unwahrscheinlich

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Auch nach seinem Karriereende in der Nationalmannschaft verliert Kevin Trapp das DFB-Team nicht aus den Augen. „So ein Buch macht man nie zu“, stellte der Schlussmann von Paris FC im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau klar und lässt damit eine Rückkehr ins DFB-Tor zumindest gedanklich offen.

Bundestrainer Nagelsmann befahl Kevin Trapp nach der roten Karte von Sane eine Verletzung vorzutäuschen (Foto AFP)
Neun Länderspiele stehen bislang zu Buche für den 36-Jährigen, sein letzter Einsatz im DFB-Dress liegt allerdings schon eine Weile zurück. Im November 2023 hütete er zuletzt den Kasten der deutschen Auswahl. Trotzdem verfolgt er das Geschehen rund um die Nationalelf weiterhin aufmerksam. „Ich schaue noch immer hin“, verriet der Keeper, der seit vergangenem Sommer beim französischen Erstligisten unter Vertrag steht. Sein Fokus liege dennoch klar auf dem Verein: „Ich will hier im Verein Leistung bringen“, betonte Trapp und kündigte an, nahtlos an seine starke vergangene Saison anschließen zu wollen.
In seiner Nationalmannschaftskarriere gehörte Trapp bereits zu den WM-Kadern 2018 und 2022, blieb bei beiden Turnieren jedoch ohne Einsatzzeit. Von körperlichem Verschleiß ist beim Routinier nichts zu spüren, im Gegenteil: Mit 36 Jahren fühle er sich „körperlich und mental unfassbar fit. Fitter als vor ein paar Jahren“, so der Torhüter. Bei Paris FC, wo er ursprünglich als Nummer zwei geholt wurde, verdrängte er die Konkurrenz schnell und etablierte sich in der abgelaufenen Spielzeit als gesetzte Stammkraft zwischen den Pfosten.
Für Eintracht Frankfurt stand Trapp von 2012 bis 2015 sowie erneut von 2018 bis 2025 im Tor und feierte mit den Hessen vor vier Jahren den Triumph in der Europa League. Mit Blick auf den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp äußerte sich der Keeper voller Respekt und Vorfreude. „Wir wissen alle, was er für ein Trainertyp ist“, sagte Trapp über den früheren Erfolgscoach von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool. Klopp verstehe es, „Menschen mitzunehmen“, so der Schlussmann weiter: „Er entfacht viel Energie und war überall erfolgreich.“







































