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·4. Februar 2026
Kiels Pokal-Hit: "Nicht nur an Trikottausch denken"

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Sie sehen keine Chance, aber die wollen sie nutzen: Holstein Kiel macht sich vor dem Pokal-Hit am Mittwochabend im Viertelfinale gegen Europa-League-Teilnehmer VfB Stuttgart trotz seiner klaren Außenseiterrolle leise Hoffnungen auf ein neues "Wunder an der Förde".
"Nüchtern betrachtet", sagte Kiels Trainer Marcel Rapp auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel des Bundesliga-Vierten ungeachtet der vorangegangenen Pokalerfolge seines Teams bei den Erstligisten VfL Wolfsburg und Hamburger SV, "nüchtern betrachtet spricht nichts für uns."
Im nächsten Atemzug jedoch schloss der Coach fünf Jahre nach dem Zweitrunden-Coup der Störche gegen Rekordsieger Bayern München eine abermalige Sensation gegen den Pokalverteidiger nicht aus: "Die Jungs werden alles raushauen, und dann werden wir sehen, was herauskommt. Es ist ein einziges Spiel – da kann viel passieren."
Darauf setzt auch Kiels Kapitän Steven Skrzybski. "Wir müssen natürlich hoffen, dass Stuttgart nicht seinen besten Tag hat. Aber wir selbst dürfen nicht nur an den Trikottausch nach dem Spiel denken", machte der 33-Jährige die eigenen Ansprüche beim zuletzt zweimal sieglos gebliebenen Bundesliga-Absteiger deutlich.
Skrzybski machte aus der Faszination des Spiels mit der Chance für Kiels dritten Einzug in ein Pokal-Halbfinale kein Hehl: "Für solche Spiele will man als Kind Fußballer werden. Die Vorfreude kann uns auf jeden Fall tragen."
Unabhängig von Stuttgarts erwarteter Dominanz kündigte Rapp auch für den „besonderen Abend“ die übliche Torwart-Rotation an. Statt Stammkeeper Jonas Krumrey rückt gegen den VfB wieder Pokal-Spezialist Timon Weiner zwischen die KSV-Pfosten. "Jonas macht seine Sache in der Liga gut und Timon im Pokal", erklärte Rapp, "deswegen bleiben wir bei dem Tausch."
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