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·17. August 2026

Klare Ansage vor Lyon: Kerem Aktürkoğlu nimmt Fenerbahçe in die Pflicht

Artikelbild:Klare Ansage vor Lyon: Kerem Aktürkoğlu nimmt Fenerbahçe in die Pflicht

Nach dem Fehlstart in die Süper Lig steht Fenerbahçe vor einem der wichtigsten Spiele der vergangenen Jahre. Im Hinspiel der Champions-League-Play-offs gegen Olympique Lyon fordert Kerem Aktürkoğlu eine deutliche Reaktion seiner Mannschaft. Auch mit der Kritik an seinen eigenen Leistungen geht der türkische Nationalspieler offensiv um.

Nur zwei Begegnungen trennen die Gelb-Marineblauen von der Rückkehr in die Champions League. Vor dem ersten Duell mit Lyon machte Kerem deutlich, welche Bedeutung die Qualifikation für den gesamten Verein besitzt. "Unsere Gemeinschaft und unsere Fans haben dieses große Ziel. Auch wir arbeiten darauf hin", erklärte der Offensivspieler auf der Pressekonferenz. Mit der Unterstützung der Anhänger wolle Fenerbahçe im eigenen Stadion ein Ergebnis erreichen, das eine gute Ausgangslage für das Rückspiel schafft.


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"Wir haben die notwendigen Lehren gezogen"

Der 1:2-Niederlage gegen Gençlerbirliği wollte Kerem nicht ausweichen. Fenerbahçe hatte sich einen erfolgreichen Start in die neue Ligaspielzeit vorgenommen, verspielte jedoch eine Führung und stand am Ende ohne Punkte da. Innerhalb der Mannschaft sei der Auftritt ausführlich aufgearbeitet worden. "Wir haben die notwendigen Lehren daraus gezogen, miteinander gesprochen und im Training daran gearbeitet", sagte Kerem. Die Verantwortung für die Niederlage liege bei den Spielern. Dementsprechend müsse die Antwort ebenfalls von der Mannschaft kommen. Gegen Lyon wolle Fenerbahçe geschlossener, positiver und konsequenter auftreten. Der Fehlstart könne zwar zunächst für zusätzliche Unruhe sorgen, dürfe die Mannschaft vor dem Europapokalspiel aber nicht belasten. Kerem hofft vielmehr, dass sich die Enttäuschung in zusätzliche Energie verwandelt. Ihr könnt das Ergebnis live im LIGABlatt-MatchCenter verfolgen!

Druck als Chance statt Belastung

Mit dem hohen Erwartungsdruck bei Fenerbahçe hat der 27-Jährige nach eigener Aussage kein Problem. Wer für einen großen Verein spiele, müsse lernen, mit kritischen Phasen umzugehen. "Bei Fenerbahçe wird es natürlich immer Druck geben. Bei einem großen Klub muss man damit umgehen können", erklärte Kerem. Er betrachte diese Situation nicht als etwas Negatives, sondern als Gelegenheit, sich zu beweisen. Diese Haltung gelte auch für die Kritik an seiner eigenen Person. Es habe vermutlich keine Phase seiner Karriere gegeben, in der er nicht kritisiert worden sei. Entscheidend sei, wie ein Spieler damit umgehe. "Im Fußball gibt es gute und schlechte Tage. Was große Spieler und große Mannschaften vom Rest unterscheidet, ist ihre Reaktion in schwierigen Zeiten", sagte Kerem. Die Partie gegen Lyon bietet Fenerbahçe nun unmittelbar die Gelegenheit, eine solche Antwort zu geben.

Persönliche Interessen sollen zurückstehen

Ob Kerem selbst in der Startelf stehen wird, ist für ihn nach eigener Aussage zweitrangig. Der Erfolg der Mannschaft müsse über persönlichen Interessen stehen. Jeder Spieler wolle seinen Beitrag leisten und kämpfe im Training um Einsatzzeit. Entscheidend sei jedoch nicht, wer beginne, sondern ob Fenerbahçe sein gemeinsames Ziel erreicht. Der Rückschlag gegen Gençlerbirliği solle lediglich ein einmaliger Ausrutscher bleiben. "Hoffentlich können wir das morgen mit einer positiven Reaktion umkehren", erklärte der Nationalspieler. Dafür müsse Fenerbahçe als Einheit auftreten und die Unterstützung des eigenen Publikums nutzen.

Darum trägt Kerem jetzt die Nummer sieben

Kerem äußerte sich zudem zu seinem Wechsel auf die Rückennummer sieben. Eine besondere Geschichte stecke nicht dahinter. Der Offensivspieler habe bereits mit Fred darüber gesprochen, der einem möglichen Wechsel der Nummer positiv gegenübergestanden habe. Nach dem Abschied des Brasilianers wurde die Nummer endgültig frei. "Ich mag die Sieben. Nachdem Fred gegangen war, wollte ich sie tragen", erklärte Kerem. Bereits gegen Gençlerbirliği lief er mit seiner neuen Rückennummer auf. Gegen Lyon soll nun nicht die Nummer, sondern vor allem Kerems geforderte Reaktion im Mittelpunkt stehen. Fenerbahçe will den Fehlstart abschütteln und den ersten Schritt in Richtung Champions League machen.

Foto: Ahmad Mora/Getty Images

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