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·16. Februar 2026

Klare Worte bei Gladbach

Artikelbild:Klare Worte bei Gladbach

Schröder und Polanski üben Kritik

Borussia Mönchengladbach steckt tief in der sportlichen Krise. Trotz statistisch guter Werte beim Auswärtsspiel in Frankfurt stand am Ende eine klare 0:3-Niederlage.

Bereits unmittelbar nach Abpfiff stellte Cheftrainer Eugen Polanski die Qualitätsfrage in beiden Strafräumen – eine deutliche Kritik an die eigene Mannschaft.


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Sportchef Rouven Schröder ging sogar noch einen Schritt weiter. Der 50-Jährige äußerte sich gegenüber der Bild wie folgt:

„Das Problem ist nicht nur, dass wir in beiden Strafräumen schlechter waren und uns deshalb nicht belohnen. Mir fehlt auch die Einfachheit in unserem Spiel. Wir machen alles zu kompliziert, zu schnörkelig, keiner hält einfach mal trocken drauf.“

Eine klare Kritik am Spielstil und an der Ausrichtung der Mannschaft – und damit auch ein deutliches Signal in Richtung Trainerbank. Schröder betonte jedoch zugleich, dass Polanski „noch“ das Vertrauen am Niederrhein genieße. Ein erneuter Trainerwechsel wäre für Gladbach nicht nur finanziell problematisch, sondern auch schwer zu vermitteln, da viele Fans sich Polanski als Cheftrainer gewünscht hatten.

Erst im November verlängerte Polanski seinen Vertrag bis 2028.

Zum 01.03.2026 wird zudem Andre Hechelmann sein Amt als neuer Kaderplaner und Chefscout antreten. Auch er dürfte sich ein genaues Bild von der sportlichen Entwicklung unter Polanski machen wollen.

Engelhardt schlägt ebenfalls Alarm

Auch aus der Mannschaft kommen erste kritische Töne. Yannik Engelhardt meldete sich nach der Niederlage zu Wort. Der Leihvertrag des 25-Jährigen endet im kommenden Sommer, anschließend wird er voraussichtlich zunächst zu Como 1907 zurückkehren, wo er noch bis 2027 unter Vertrag steht.

Gegenüber der Bild nahm der defensive Mittelfeldspieler die Mannschaft in die Pflicht:

„Dass wir so ein Spiel am Ende mit 0:3 verlieren, hat ja Gründe. Und die müssen wir uns jetzt sehr klar ins Gesicht sagen! Wenn wir bei 20 Torschüssen so gut wie gar nicht gefährlich sind und am Ende da null Tore stehen, dann war die letzte Gier nicht da. Die Fans haben uns nach dem Schlusspfiff einen klaren Auftrag erteilt – wir müssen jetzt sofort Ergebnisse liefern!“

Engelhardt fordert damit deutlich mehr Einsatz und Konsequenz in den kommenden Wochen.

Artikelbild:Klare Worte bei Gladbach

Engelhardt schlägt Alarm – Photo by Oliver Kaelke DeFodi Images

Anspruchsvolle Wochen für Gladbach

Mit 22 Punkten liegt Borussia Mönchengladbach nur noch drei Zähler vor dem Relegationsplatz. Das klare Ziel muss es sein, diesen Abstand zeitnah wieder auszubauen.

Die kommenden Wochen haben es allerdings in sich:

  • SC Freiburg (Auswärts)
  • Union Berlin (Heim)
  • FC Bayern München (Auswärts)
  • FC St. Pauli (Heim)
  • Derby (Auswärts)

Das Ziel sollte es sein, aus diesen fünf Spielen mindestens sieben Punkte zu holen. Besonders in den Heimspielen hat Gladbach die Möglichkeit, direkte Konkurrenten auf Distanz zu halten. Im Derby darf es keine Niederlage geben.

Gelingt der Mannschaft dieser Turnaround, könnten die größten Abstiegssorgen vorerst ad acta gelegt werden. Dafür braucht es jedoch eine klare Leistungssteigerung – ähnlich wie in der Hinrunde.

Glaubt ihr, dass Borussia Mönchengladbach das Ruder noch einmal herumreißen kann?👉 Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 IMAGO / DeFodi Images

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