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·10. Mai 2026

"Klare zweite Gelbe": Dresden hadert nach Pleite mit Schiri-Entscheidung

Artikelbild:"Klare zweite Gelbe": Dresden hadert nach Pleite mit Schiri-Entscheidung

Mit einer Niederlage in Braunschweig hat es die SG Dynamo Dresden verpasst, aus eigener Kraft einen Spieltag vor Saisonende den Klassenerhalt perfekt zu machen. Thomas Stamm wollte seinen Männern aber keinen Vorwurf nach dem 1:2 machen und haderte eher mit einer Schiedsrichter-Entscheidung, die er auch nach einer Erklärung seitens des Unparteiischen nicht ganz nachvollziehen konnte.

Keine Gelb-Rote Karte?: "Ich habe es nicht verstanden"

Es hatte am Samstagnachmittag viele Situationen gegeben, die für einen anderen Ausgang der Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden hätten sorgen können. Da waren natürlich die zwei Gegentreffer für die Sachsen durch Florian Flick (20.) und Faride Alidou (50.), die mit einer konsequenteren sowie konzentrierteren Abwehrleistung einfach hätten verhindert werden können. Da waren aber auch ein verschossener Elfmeter durch Stefan Kutschke (67.), einige vergebene Dresdener Torchancen in der Schlussphase und eine nicht gegebene Gelb-Rote Karte gegen Braunschweigs Fabio Kaufmann (66.).


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Die Entscheidung von Christian Dingert, Letztgenannten wenige Minuten nach dessen Gelber Karte und einem nun folgenden unbeabsichtigten Ellenbogenschlag gegen Vincent Vermeij - der zum Elfmeter führte - nicht des Feldes zu verweisen, kam bei SGD-Coach Thomas Stamm dabei gar nicht gut an. Der 43-Jährige sagte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel, er habe vom Referee sogar noch eine Erklärung bekommen, aber "ich habe es nicht verstanden. Wenn er da ein Foulspiel sieht, dann ist es für mich eine klare zweite Gelbe." Ärgerlich für die Dresdener, die in Überzahl vielleicht noch für einen anderen Spielausgang hätten sorgen können.

Stamm verteidigt Elferschütze Kutschke

Mindestens der Anschlusstreffer wäre zu dem Zeitpunkt aber drin gewesen, denn immerhin gab es ja den Elfmeter, zu dem der am Saisonende aus dem Profifußball ausscheidende Kutschke antrat. Der scheiterte aber an Keeper Ron-Thorben Hoffmann und erhielt im Nachhinein von Stamm Rückendeckung, auch wenn noch andere potentielle Elfmeterschützen bereitgestanden hätten. "Eine Wettkampfsituation kannst du eben nur schwer simulieren", so Stamm mit Blick auf die im Training von Kutschke verwandelten Strafstöße, durch die dieser sich für diese Aufgabe qualifiziert hatte.

Kutschke war es immerhin, der kurz vor Schluss aus dem Spiel heraus noch zum 2:1 traf (86.), etwas Zählbares sollte für die Sachsen aber nicht mehr herausspringen. "Es gab genügend Chancen heute mindestens einen Punkt mitzunehmen. Es geht ganz viel um Effizienz", ärgerte sich Stamm, wollte seiner Mannschaft aber "nichts vorwerfen, was die Art und Weise anbelangt." Nun gelte es sich zu "schütteln" und dann die letzte Aufgabe der Saison mit voller Konzentration anzugehen. Spielt die Konkurrenz nicht sowieso mit, hat es Dresden am letzten Spieltag daheim gegen Holstein Kiel schließlich immer noch in der eigenen Hand, eine weitere Saison in der 2. Bundesliga dingfest zu machen.

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