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·16. Juli 2026
Klausel abgelaufen, Türkei kein Thema mehr – BVB kann mit Guirassy planen

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Die Ausstiegsklausel im Vertrag von Serhou Guirassy ist in der Nacht auf Mittwoch verstrichen, ohne dass ein Top-Klub zugegriffen hat. Für Borussia Dortmund verändert das die Ausgangslage im Poker um den Torjäger.
Bis Mitternacht hätten Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester City, Liverpool, Chelsea, Manchester United und der FC Arsenal die Möglichkeit gehabt, Serhou Guirassy (30, Vertrag bis 2028) über eine Ausstiegsklausel für knapp unter 40 Millionen Euro zu verpflichten.
Keiner der genannten Klubs machte Gebrauch. Damit ist der einfache Weg zum Guineer nun versperrt. Wer den Stürmer aus Dortmund loseisen will, muss mit dem BVB verhandeln.
Aus der Türkei wird Guirassy seit Wochen mit Fenerbahce in Verbindung gebracht. Wie Sky Sport berichtet, ist beim BVB in dieser Personalie jedoch nie ein Angebot des türkischen Vizemeisters eingegangen. Der Spieler selbst denkt demnach nicht an einen Vereinswechsel in Richtung Bosporus.
"Serhou Guirassy schließt es für sich jetzt eigentlich auch aus, in die Türkei zu wechseln", sagt Sky-Reporter Patrick Berger im Podcast Auffe Süd. Zuvor hatten türkische Medien wiederholt von einer mündlichen Einigung berichtet.
An der Strobelallee hat man sich auf einen Verbleib des Torjägers eingestellt. "Beim BVB haben sie intern auch mit Guirassy und ohne Adeyemi geplant, das waren ja die beiden Verkaufskandidaten", so Berger.
"Deshalb gehe ich aktuell stark davon aus, dass Guirassy auch in der nächsten Saison beim BVB spielt, wenn nicht doch noch irgendwie etwas passiert."
Sportlich spricht ohnehin viel für den Guineer. In der abgelaufenen Saison kam Guirassy auf 46 Einsätze, erzielte 22 Tore und bereitete fünf weitere vor. Werte, an die Karim Adeyemi nicht herankam.
Der Rechtsaußen kam auf 16 Scorerpunkte (in 39 Spielen). Bei Barça absolviert der schnelle Flügelstürmer derzeit den Medizincheck. Als Nachfolger für den deutschen Nationalspieler wird neuerdings wieder Jadon Sancho gehandelt.
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