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·24. März 2026

Kleiner Durchhänger vor den Play-offs: Fenerbahçe will in die Spur zurückfinden

Artikelbild:Kleiner Durchhänger vor den Play-offs: Fenerbahçe will in die Spur zurückfinden

Langsam, aber sicher nähert sich die Saison im europäischen Basketball ihrer heißesten Phase an, was von den Profis auf dem Parkett Höchstleistungen erfordert. EuroLeague-Titelverteidiger Fenerbahçe gelang dies zuletzt – vor allem defensiv – nicht immer.

Als amtierender Champion in der EuroLeague, der Basketbol Süper Ligi und im türkischen Pokal ist es Teil des Selbstverständnisses von Fenerbahçe, auch in dieser Spielzeit in den jeweiligen Wettbewerben wieder auf dem Thron zu stehen. Dahingehend befinden sich die Gelb-Marineblauen auf einem sehr guten Weg: Den Titel im Türkiye Kupası sicherte man sich bereits im Februar mit dem Finalsieg über Beşiktaş, zudem steht man wenige Spieltage vor den Play-offs sowohl in der EuroLeague als auch in der heimischen Liga an der Tabellenspitze. Etwas differenzierter betrachtet fällt jedoch schnell auf, dass sich die "Kanarienvögel" derzeit weit weg von ihrem Leistungslimit bewegen und vor allem in der Defensive – eigentlich die große Stärke der Truppe aus Kadıköy – ungewohnt fahrig präsentieren. So kassierte Fenerbahçe bei der deutlichen Niederlage im EuroLeague-Topspiel bei Olympiakos Piräus vor einer Woche ganze 104 Zähler und auch auf nationaler Ebene bei der äußerst überraschenden Heimpleite gegen Aufsteiger Esenler Erokspor am Wochenende ließ die eigene Defensivleistung mit 94 Gegenpunkten zu wünschen übrig.


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Trainer Jasikevičius findet klare Worte

Alles andere als einverstanden mit den jüngsten Auftritten seiner Mannschaft gab sich vor dem nun anstehenden EuroLeague-Doppelspieltag, in dessen Rahmen die Gelb-Marineblauen am heutigen Dienstag gegen Maccabi Tel Aviv ran müssen und am Freitag den starken litauischen Vertreter Žalgiris Kaunas am Bosporus empfangen, Trainer Šarūnas Jasikevičius. Der 50-Jährige monierte, sein Team könne den bisherigen Erfolg nicht verarbeiten und weise erhebliche Probleme in Sachen Konzentration auf. Darüber hinaus warnte er davor, dass der Status als Tabellenführer durchaus über die mangelnde Einsatzbereitschaft in manchen Spielen hinwegtäusche. Trotz der bislang ergebnistechnisch erneut starken Saison hängt der Hausfrieden bei den Fenerbahçe-Basketballern momentan also etwas schief – zwei Siege gegen Tel Aviv und Kaunas könnten jedoch schnell wieder Abhilfe schaffen. Von den Sorgen des Stadtrivalen kann Anadolu Efes indes nur träumen: Der Klub von der europäischen Seite Istanbuls hat als Drittletzter der EuroLeague schon lange keine Chance mehr auf die Play-ins – von den Play-offs ganz zu schweigen – und wird alles daran setzen, ein Jahr zum Vergessen über die Basketbol Süper Ligi zu retten.

Foto: Francois Nel / Getty Images

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