DFB-Frauen
·3. Juni 2026
Kleinherne: "Schon am Freitag das WM-Ticket ziehen"

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·3. Juni 2026

Die Defensivspielerinnen Sophia Kleinherne und Kathrin Hendrich gehören beide zu den erfahrenen Spielerinnen im Kader der Frauen-Nationalmannschaft. Beide waren zuletzt aber nicht dabei. Vor dem möglicherweise vorentscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen am Freitag (ab 20.35 Uhr, live in der ARD) in Köln sprechen die Rückkehrerinnen auf DFB.de über ihre Rollen und das große Ziel.
... ihre erste Nominierung seit der EM: Ich bin sehr froh, nach fast genau einem Jahr wieder Teil der Nationalmannschaft zu sein. Ich habe es sehr vermisst. Man lernt es erst zu schätzen, wenn man es lange nicht erleben durfte. Und dann geht es in dieser Maßnahme auch ordentlich um etwas. Ich fühle eine Mischung aus Freude, Motivation und den hohen Anspruch, das WM-Ticket ziehen.
... die Ziele für die beiden Qualispiele: In erster Linie geht es in den wichtigen Spielen darum, als Team zu funktionieren. Wir hatten bisher drei sehr gute und intensive Einheiten. Das sind gute Grundbausteine. Wir wissen um unsere Qualität. Wir wollen alle einen Beitrag leisten, um uns schon am Freitag für die WM zu qualifizieren.
... ihre eigene Rolle: Ich war ein knappes Jahr nicht dabei. Ich bin in erster Linie glücklich, wieder hier sein zu dürfen. Aber als Leistungssportlerin kommt man auch mit gewissen Ansprüchen. Ich will alles mitnehmen und aufsaugen und meinen Beitrag dazu leisten, die Maßnahme erfolgreich zu beenden.
... Veränderungen seit der EM in der Schweiz: Unsere Identität ist dieselbe, aber wir haben viele Lehren aus der EM und den Maßnahmen danach gezogen. Wir bleiben bei unserem Spiel, wir schauen nicht weit nach links oder rechts. Wir wollen aktiven Fußball spielen, um unsere DNA auf den Platz zu bringen.
... ihr "Heimspiel" in Köln: Die Vorfreude ist riesig. Und dass das Spiel in Köln ist, macht es für mich noch besonderer. Wir haben viel vor, wir haben ein großes Ziel. Umso schöner ist es, in einem so tollen Stadion zu spielen, wo viele Freundinnen, Freunde und Familienmitglieder sein werden.
... den umkämpften Sieg in Norwegen: Unser Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen. Natürlich wollen wir auch überzeugenden Fußball spielen. Aber das oberste Ziel bleiben die drei Punkte. Wir haben an unserer Performance im Training gearbeitet und wollen diese nun auf den Platz bringen, wenn es darauf ankommt.
... ihre Rolle nach der langen Verletzungspause: Wir sind viel im gegenseitigen Austausch, wir reden viel miteinander. Ich will immer Verantwortung übernehmen, unabhängig von meinen Spielzeiten. Daher hat sich nicht viel an meiner Rolle geändert.
... die Torhüterin und den Einfluss auf die Abwehr: Wir kennen uns alle mittlerweile sehr lange. Die Spielweisen unserer Torhüterinnen variieren, aber wir können uns schnell darauf einstellen. Wir sind froh, dass Anne (Ann-Katrin Berger, d.Red) hier ist und mit uns trainieren kann. Wer dann für sie spielt, ist für uns kein großes Thema, weil wir alle miteinander spielen können.
... die Wertschätzung des Frauenfußballs in den USA: Der Frauenfußball genießt in den USA eine sehr hohe Wertschätzung. Man merkt es in vielen Bereichen, auch an den Zuschauerzahlen, egal, wo wir spielen. Die Bedingungen sind immer top, man sieht, dass viel investiert wird. Ich bin froh, dass in Chicago einmal miterleben zu können.







































