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·19. Juli 2026
Klinsmann rechnet mit dem DFB-Team ab: Zu weich und ohne Leidenschaft

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Das WM-Aus gegen Paraguay sitzt beim deutschen Fußball noch tief. Nun hat sich auch Jürgen Klinsmann zu Wort gemeldet und in einem Interview mit Sky Sport kein gutes Haar an der Leistung der Nationalmannschaft gelassen.
Klinsmann bemängelte vor allem das mangelnde Stehvermögen der DFB-Auswahl. Die Mannschaft habe nicht die Fähigkeit gezeigt, in entscheidenden Momenten Widerstände zu überwinden, sich körperlich zu behaupten und sich Respekt zu verschaffen. Diese Eigenschaften hätten Deutschland früher ausgezeichnet und seien über Jahrzehnte die Grundlage für WM-Erfolge in der Schlussphase gewesen. Klinsmann sprach dabei aus eigener Erfahrung als 108-facher Nationalspieler und Weltmeister von 1990.
Nagelsmanns Team, das nach dem bitteren Vielflieger-Turnier zunächst mit Paraguay nach Verlängerung ausschied, wurde von der Öffentlichkeit bereits unmittelbar nach dem Ausscheiden als zu blutleer und zu harmlos eingestuft. Nagelsmann trat im Anschluss als Bundestrainer zurück.
Klinsmann lobte Argentinien als Paradebeispiel dafür, wie eine Mannschaft mit Charakter und Physis ein Turnier prägen kann. Die Südamerikaner seien nicht unbedingt das technisch oder taktisch überlegene Team gewesen, hätten aber eine Bereitschaft gezeigt, an und über die eigenen Grenzen zu gehen und Spiele in letzten Minuten zu ihren Gunsten zu drehen.
Einige große europäische Nationen seien dieser Intensität nicht gewachsen gewesen und hätten schlicht zurückgeschreckt, so Klinsmanns Analyse. Genau diese Mentalitätslücke sieht der frühere Bundestrainer auch beim DFB-Team.







































