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·8. Juli 2026
Klopp-Nachfolge bei Red Bull: Dieser Bundesliga-Manager ist der Favorit

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·8. Juli 2026

Am 1. Januar 2025 nahm Jürgen Klopp sein Engagement als Global Head of Soccer bei Red Bull auf. Rund anderthalb Jahre später wird der 59-Jährige den Energy-Drink-Hersteller schon wieder verlassen und neuer Bundestrainer werden.
Red Bull kann sich im Gegenzug über eine nette Ablöse freuen, der Verlust von Klopp schmerzt allerdings dennoch. Einen Nachfolger zu finden ist angesichts von dessen Netzwerk und Erfahrung nicht leicht, könnte man meinen – doch Red Bull hat sich laut der Sport Bild bereits auf einen Nachfolger festgelegt.
Die Zeitung berichtet, dass der Brausehersteller unbedingt Markus Krösche für die bald vakante Position verpflichten will. Der 45-Jährige steht noch bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag und wurde zuletzt bereits heftig mit der AC Mailand in Verbindung gebracht, ein Wechsel zerschlug sich allerdings.
Krösche ist für Red Bull dabei ein logischer Kandidat. Von 2019 bis 2021 arbeitete er als Sportdirektor bei RB Leipzig, kennt also die Strukturen innerhalb des Unternehmens. Während Krösches Zeit in der Messestadt war zudem der heutige Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff damals Sportvorstand – die Wege sind also kurz.
Wie Klopp würde auch Krösche ein umfangreiches Netzwerk mitbringen. Zudem hat er in den letzten Jahren immer wieder sein enormes Know-How bei Transfers gezeigt und etliche Spieler bei der Eintracht für enorme Summen weiterverkauft. Hierzu zählen unter anderem Omar Marmoush, Hugo Ekitiké oder Randal Kolo Muani.
Auch Red Bull fährt diese Strategie. Spieler sollen günstig eingekauft, anschließend entwickelt und dann mit einem satten Transferplus verkauft werden. Krösche ist dafür einer der besten Kandidaten.
Neben dem Frankfurter Sportvorstand sind auch Thierry Henry und Roger Schmidt Kandidaten. Henry spielte vor seinem Karriereende für die New York Red Bulls, auch er hat einen engen Draht zu Mintzlaff. Schmidt hingegen war von 2012 bis 2014 Trainer bei RB Salzburg und arbeitet mittlerweile in der japanischen J-League – die Kontakte zu Red Bull seien aber nie abgerissen.
So oder so: Es riecht nach einer sportlichen Umstrukturierung beim österreichischen Konzern. Denn neben Klopp könnten auch weitere Mitglieder seines Teams den Energy-Drink-Hersteller verlassen. Mario Gomez, der bei RB als technischer Direktor arbeitet, wird laut der Sport Bild beispielsweise intensiv mit einem möglichen Job beim DFB in Verbindung gebracht.
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