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·17. September 2026

Klopp nominiert ihn nicht: Schalke-Shootingstar entscheidet sich wohl gegen den DFB

Artikelbild:Klopp nominiert ihn nicht: Schalke-Shootingstar entscheidet sich wohl gegen den DFB

Ein Schalke-Profi wurde nicht von Jürgen Klopp nominiert und reist stattdessen zur marokkanischen Nationalmannschaft. Für den Shooting-Star der Königsblauen könnte damit die endgültige Entscheidung gegen den DFB fallen.

Soufiane El-Faouzi wird in der kommenden Länderspielpause erneut für Marokko unterwegs sein. Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 wurde für die anstehenden Qualifikationsspiele zum Afrika-Cup in den Kader der marokkanischen Nationalmannschaft berufen. Damit könnte zugleich eine endgültige Entscheidung über seine internationale Zukunft fallen.


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Schalke-Star El-Faouzi für Marokko nominiert

El-Faouzi wurde in Siegen geboren und wäre grundsätzlich auch für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt. Ende Mai feierte der Schalker bereits sein Debüt für Marokko. Beim 5:0-Erfolg gegen Burundi kam er für eine Halbzeit zum Einsatz. Da es sich dabei allerdings lediglich um ein Freundschaftsspiel handelte, war ein späterer Verbandswechsel weiterhin möglich.

Das könnte sich nun ändern. Marokko trifft am 25. September auf Gabun und vier Tage später auf Lesotho. Beide Begegnungen sind Pflichtspiele in der Qualifikation zum Afrika-Cup. Sollte El-Faouzi dabei eingesetzt werden, wäre ein späterer Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund nicht mehr möglich.

DFB-Kader: Klopp verzichtet auf Schalke-Profis

Zuletzt hatte es auch Hoffnungen auf eine Nominierung für Deutschland gegeben. Jürgen Klopp berief für seine erste Länderspielphase als Bundestrainer gleich 44 Spieler, verzichtete dabei allerdings auf El-Faouzi. Auch dessen Schalker Teamkollegen Loris Karius und Robin Gosens schafften es nicht ins Aufgebot.

Für El-Faouzi geht es stattdessen mit Marokko weiter. Der Mittelfeldspieler hat sich seit seinem Wechsel nach Gelsenkirchen stark entwickelt und überzeugte auch zum Start in die Bundesliga. Mit einem Einsatz in einem der beiden kommenden Qualifikationsspiele könnte nun endgültig feststehen, für welches Land der Schalke-Profi künftig auf internationaler Bühne aufläuft.

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