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·4. Oktober 2026
Klopp vor Griechenland-Spiel: „Ohne Otto wär‘ das nicht passiert!“

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Eine Woche nach der Niederlage in Augsburg steht für die deutsche Nationalmannschaft die Revanche gegen Griechenland an. Bundestrainer Jürgen Klopp erinnerte vor dem Nations-League-Rückspiel an den sensationellen EM-Titel 2004 und zog Parallelen zur heutigen „goldenen Generation“ der Griechen.
Jürgen Klopp verfolgt im DFB-Trikot als TV-Experte das WM-2026-Gruppenspiel zwischen Deutschland und Curaçao im Houston Stadium am 14. Juni 2026. Wenige Wochen später wird der frühere Erfolgstrainer zum neuen Bundestrainer berufen. (Alexander Hassenstein / Getty Images via AFP)
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Am vergangenen Sonntag unterlag die deutsche Mannschaft in Augsburg mit 0:1 gegen Griechenland. Entschieden hatte die Partie Dimitrios Kourbelis mit seinem Treffer in der 74. Minute.
Nun kommt es in Thessaloniki zum Rückspiel in der Nations League, am Sonntag um 20.45 Uhr. Für die DFB-Auswahl steht dabei einiges auf dem Spiel: Mit vier Punkten liegt sie zur Halbzeit der Gruppenphase nur auf Tabellenplatz drei, hinter dem ungeschlagenen Spitzenreiter Griechenland mit sieben Zählern und den Niederlanden mit fünf Punkten.
Nur die ersten beiden Mannschaften der Gruppe ziehen in die K.o.-Phase der Nations League ein und erhalten damit die Chance auf den Titel. Ein Sieg in Thessaloniki wäre für die deutschen Viertelfinalchancen deshalb von großer Bedeutung.
Vor dem Spiel ließ Jürgen Klopp die griechische Erfolgsgeschichte von 2004 aufleben, als die Mannschaft unter Otto Rehhagel völlig überraschend Europameister wurde. Der Bundestrainer sang dabei sogar spontan „Ohne Otto“ und rief: „Wär‘ das nicht passiert!“ Die Dolmetscherin bat er lachend, seinen musikalischen Ausbruch korrekt zu übersetzen: „Singen. Singen! Ich habe gesungen.“
Klopp erinnerte sich an die Spielweise der damaligen griechischen Mannschaft: „Die Griechen haben damals mit relativ wenig Ballbesitz und Torchancen Spiele gegen Mannschaften gewonnen, die vorher besser eingestuft wurden. Und am Ende hat Charisteas den Ball reingehauen.“ Gemeint war Angelos Charisteas, der seinerzeit für Werder Bremen spielte.
Mit Blick auf den deutschen Beitrag zu diesem historischen Erfolg sagte Klopp: „Den großen Erfolg haben sie mit Otto gehabt. Da haben wir schon auch einen Anteil dran.“
Anders als 2004 verfügt Griechenland heute laut Klopp über eine Mannschaft mit zahlreichen Spielern aus internationalen Topvereinen: „Eine Ansammlung von Topspielern, vor allem im Offensivbereich, die alle bei Topvereinen spielen. Alle können kicken, alle machen Tore. Es ist einfach eine gute Mannschaft.“
Allerdings muss Griechenland im Rückspiel auf seinen Topstar Christos Tzolis vom FC Arsenal verzichten, der verletzungsbedingt fehlt. Das könnte der deutschen Mannschaft in Thessaloniki entgegenkommen.
Klopp machte deutlich, dass seine Mannschaft entschlossen ist, die Hinspielpleite zu korrigieren: Man werde „versuchen, hier ein deutlich besseres Ergebnis als im Hinspiel zu erzielen“.
Die Fakten im Überblick:
So geht es weiter: Das Rückspiel in Thessaloniki findet am Sonntag um 20.45 Uhr statt, ein deutscher Sieg wäre für die Viertelfinalchancen in der Nations League entscheidend.







































