Fussballnationalmannschaft.net
·19. Juli 2026
Klopp-Wechsel zum DFB: Berater dementiert Einigung

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·19. Juli 2026

Marc Kosicke, langjähriger Berater von Jürgen Klopp, hat Medienberichten über eine bereits fixierte Einigung im Poker um den künftigen Bundestrainer widersprochen. Auf Anfrage des SID stellte er klar, dass die Verhandlungen zwischen Red Bull und dem DFB entgegen anderslautender Meldungen noch nicht abgeschlossen seien.

Jürgen Klopp, der künftige Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, lächelt vor dem Achtelfinale der WM 2026 zwischen Brasilien und Norwegen am 5. Juli 2026 im New York New Jersey Stadium in East Rutherford. (Elsa / Getty Images North America via Getty Images)
Zuvor hatten sowohl Sky als auch die Bild am Sonntag vermeldet, der Weg für Klopps Wechsel an die Spitze der deutschen Nationalmannschaft sei nun endgültig frei. Der DFB selbst hielt sich auf Nachfrage bedeckt und äußerte sich nicht zum Stand der Dinge. Der Verband teilte lediglich mit: „Der DFB kommentiert den aktuellen Verhandlungsstand mit Jürgen Klopp nicht. Eine finale Entscheidung treffen die zuständigen Gremien.“
Den Berichten zufolge soll Klopp bereits an diesem Freitag seine Unterschrift unter einen Kontrakt bis 2030 setzen und im Anschluss offiziell als neuer Bundestrainer präsentiert werden. Die genauen Details und Modalitäten der Zusammenarbeit sollen demnach erst nach dem WM-Finale am Sonntag schriftlich fixiert werden.
Hintergrund der Personalie ist ein Treffen zwischen Klopp und Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff in New York, wo der 59-Jährige derzeit noch als Experte für MagentaTV im Einsatz ist. Im Zentrum der Gespräche stand die Frage, zu welchen Konditionen Klopp vorzeitig aus seinem eigentlich bis 2029 datierten Vertrag als „Head of Global Soccer“ beim österreichischen Brausekonzern aussteigen kann. Zwischenzeitlich war spekuliert worden, Klopp könne dem Unternehmen weiterhin als Berater verbunden bleiben.
Für den DFB von besonderem Interesse: Eine millionenschwere Ablösesumme an Red Bull soll vermieden werden. Laut Bild am Sonntag habe der Brausekonzern keinerlei finanzielle Forderungen an den Verband gestellt. Auch werde Klopp künftig keine Botschafter- oder Beraterfunktion bei Red Bull mehr wahrnehmen. Er habe sich mit Mintzlaff entsprechend verständigt.
Berichten zufolge soll bereits im Vorfeld eine grundsätzliche Übereinkunft zwischen DFB und Klopp erzielt worden sein. Auch mit Red Bull habe der Verband demnach schon konstruktive Gespräche geführt, die in eine ähnliche Richtung wiesen.
Klopp soll auf der Bundestrainerbank die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten, der nach dem erneuten Scheitern bei einem Turnier seinen Rücktritt erklärt hatte. Sein erstes Länderspiel als neuer Chefcoach würde der frühere Liverpool- und Dortmund-Trainer am 24. September in Amsterdam bestreiten, wenn die deutsche Elf in der Nations League auf die Niederlande trifft.







































