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·27. September 2026
Klopp will DFB-Identität und spricht über das Sturmproblem gegen Griechenland

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Jürgen Klopp will der deutschen Nationalmannschaft ein klares eigenes Profil geben. Vor seiner Heimpremiere gegen Griechenland wirbt der Bundestrainer für Geduld und sieht trotz des Havertz-Ausfalls keinen Engpass im Angriff.
Bundestrainer Jürgen Klopp trägt bei der Vorstellung seines ersten Kaders am 17. September 2026 in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main seine schwarze Kappe mit dem Schriftzug „Einer von 83 Millionen“ und dem Trefoil-Logo in Schwarz-Rot-Gold. (Foto: Hannes P. Albert / AFP)
Im Gespräch mit der ARD-Sportschau erläuterte Klopp vor dem Nations-League-Duell am Sonntag um 20.45 Uhr in Augsburg seinen Ansatz für die DFB-Auswahl. „Wichtig ist für uns, eine Spielweise zu entwickeln, die es jedem Gegner wahnsinnig schwer macht. Und darauf aufbauend, unsere eigene Qualität sichtbar machen“, sagte der 59-Jährige.
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Der frühere Meistercoach von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool machte zugleich deutlich, dass die Entwicklung Zeit benötige. „Das ist ein Prozess, das kann ich nicht ändern. Wir befinden uns aber auf einem guten Weg“, erklärte Klopp vor seinem ersten Heimspiel als Bundestrainer.
Nach dem 1:1 beim Debüt in den Niederlanden wartet auf ihn und seinen Stab weiterhin viel Arbeit. Die Oranje seien in Amsterdam weiter gewesen, räumte Klopp ein: „Sie waren an dem Abend einen Schritt weiter als wir. Das ist völlig normal.“ Trotzdem habe er im ersten Auftritt seiner Mannschaft „viele Schritte in die richtige Richtung gesehen“.
Eine Blaupause aus seiner Vereinskarriere soll es für die Nationalelf nicht geben. Klopp verwies darauf, dass die Bedingungen in einem Klub anders seien. „Im Verein spricht man unter Umständen eine andere Sprache“, sagte er. Seine Konsequenz daraus formulierte der Bundestrainer deutlich: „Spanien spielt nicht Barcelona-Fußball oder Madrid-Fußball. Genauso wenig können wir Bayern-, Dortmund-, Stuttgart-, Freiburg- oder Leverkusen-Fußball spielen. Wir müssen einen eigenen Weg finden, auf den wir uns einlassen. Und den dann gemeinsam mit aller Konsequenz durchziehen.“
Virgil van Dijk (Mitte) kämpft im Nations-League-Spiel zwischen den Niederlanden und Deutschland mit Kai Havertz (rechts) um den Ball. Die Partie der Liga A, Gruppe 2, fand am 24. September 2026 in der Johan Cruijff Arena in Amsterdam statt, Havertz spielte im deutschen Sturmzentrum. (Copyright AFP/Nicolas Tucat)
Im Angriff sieht Klopp ungeachtet der Verletzung von Kai Havertz keine Schwierigkeiten. Die personelle Lage im Sturm sei „tendenziell komfortabel“, betonte der Bundestrainer. Havertz fällt wegen einer Oberschenkelzerrung aus, für ihn wurde Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt nachnominiert.
Der Frankfurter war zunächst erst für die Spiele drei und vier vorgesehen, erhielt nun aber den Vorzug vor Nick Woltemade. Klopp begründete die Entscheidung pragmatisch: „Johnny war der erste Gedanke. Er war um die Ecke, deswegen habe ich ihn angerufen. Wenn er gesund ist, ist er einer der besten Stürmer der Bundesliga“.
Gegen Griechenland könnte allerdings Burkardts Frankfurter Teamkollege Younes Ebnoutalib von Beginn an spielen. Der Angreifer war beim 1:1 in Amsterdam für Havertz ins Spiel gekommen und hatte bei seinem Länderspiel-Debüt einen ordentlichen Eindruck hinterlassen.
Eine Startelf-Chance bedeutet für Ebnoutalib jedoch keine Garantie für kommende Berufungen. Klopp verwies auf weitere Optionen und sagte: „Ich könnte locker die U21 noch dazunehmen“. Nicolò Tresoldi, Dzenan Pejcinovic und Paris Brunner seien ebenfalls „interessant und können alle kicken“. Mehrere Angreifer befänden sich zudem in einer Phase, in der noch große Entwicklungsschritte möglich seien. „Die dürfen sie gerne machen.“







































