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·22. März 2026

Kölner Sieglosserie endet beim 2:1 in Nürnberg

Artikelbild: Kölner Sieglosserie endet beim 2:1 in Nürnberg

Der 1. FC Köln ist in der Google Pixel Frauen-Bundesliga erstmals seit fünf Begegnungen wieder mit der vollen Punktausbeute vom Feld gegangen. Nach zuvor nur einem Zähler in diesem Zeitraum setzte sich das Team von Trainerin Britta Carlson am 21. Spieltag beim 1. FC Nürnberg 2:1 (2:0) durch.

Vor 1053 Zuschauer*innen im Max-Morlock-Stadion legten Laura Donhauser (19.) und Sandra Jessen (28.) den Grundstein für den ersten Erfolg nach zuvor drei Niederlagen nacheinander. U 23-Nationalspielerin Nastassja Lein (80.) ließ den 1. FC Nürnberg mit ihrem zehnten Saisontreffer noch einmal auf einen Zähler im Rennen um den Klassenverbleib hoffen. Es blieb aber beim knappen Kölner Sieg.


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Hegering meldet sich zurück

Thomas Oostendorp, Trainer des 1. FC Nürnberg musste gegenüber dem 1:2 beim SC Freiburg auf Fany Proniez (muskuläre Probleme) verzichten. Laura Miller blieb angeschlagen zunächst draußen. Die freien Plätze in der Startelf nahmen Sanja Homann und Aneta Polaskova ein.

Beim 1. FC Köln fielen mit Sara Agrez und Weronika Zawistowska im Vergleich zum 0:3 im Heimspiel gegen den FC Bayern München zwei von drei Hinspiel-Torschützinnen (3:0) kurzfristig aus. Außerdem nahm Celina Degen zunächst auf der Bank Platz. Dafür stand Ex-Nationalspielerin und Kapitänin Marina Hegering erstmals nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung und lief direkt von Beginn an auf. Adriana Achcinska und Carlotta Imping rückten ebenfalls neu ins Team.

FCN verpasst Führung

Nach dem Anpfiff war der 1. FC Köln um die Spielkontrolle bemüht. Die Nürnbergerinnen, die anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags (21. März) in einem Sondertrikot aufliefen, hielten mit intensiven Zweikämpfen dagegen. Den Gastgeberinnen gehörten auch die ersten guten Möglichkeiten. Zunächst eroberte Nastassja Lein gegen Laura Feiersinger den Ball. Die 25-Jährige lief noch einige Meter bis in den Strafraum. Ihr Schuss in Richtung des langen Ecks wurde aber von Amelie Bohnen geblockt. Wenige Sekunden später rettete Amelie Bohnen erneut, nachdem Kölns Torhüterin Irina Fuchs den Ball gegen Emöke Pápai verloren hatte.

Deutlich effizienter ging der 1. FC Köln mit den Chancen um. Im Anschluss an einen Einwurf in der eigenen Hälfte landete der Ball über Laura Feiersinger und Sandra Jessen bei Laura Donhauser, die alleine auf das Tor zulief und Lourdes Romero zwischen den Nürnberger Pfosten zum 0:1 (19.) keine Chance ließ. Den Gastgeberinnen wäre fast die schnelle Antwort gelungen. Nach einem langen Pass ließ Sanja Homann noch eine Gegenspielerin mit einer Körpertäuschung aussteigen, scheiterte dann aber an Irina Fuchs.

Stattdessen stellten die Kölnerinnen auf 2:0. Eine Freistoßflanke von Anna Gerhardt köpfte Torjägerin Sandra Jessen zu ihrem zehnten Saisontor ein - 0:2 (28.). Auch die Nürnbergerinnen wurden nach einer Standardsituation gefährlich. Eine flach ausgespielte Ecke landete an der Strafraumgrenze bei Lara Meroni, deren Schuss von der Kölner Defensive noch geblockt werden konnte. Die letzte Chance vor der Pause gehörte dem 1. FC Köln. Nach einer Freistoßflanke und zwei Kopfballverlängerungen landete der Ball bei Pauline Bremer, die knapp am Tor vorbeizielte.

Vierte Offizielle an der Linie

Der zweite Durchgang musste wenige Sekunden nach dem Beginn unterbrochen werden. Weil Schiedsrichter-Assistenten Katharina Kruse aufgrund einer Verletzung das Spiel nicht fortsetzen konnte, sprang die vierte Offizielle Daniela Kottmann an der Linie ein. Als der Ball wieder rollte, erspielten sich die Nürnbergerinnen ein Übergewicht. Eine Lücke in der Kölner Defensive fanden die Gastgeberinnen nur selten. Bis auf einige Eckbälle sprangen zunächst aber keine klaren Chancen heraus.

Das änderte sich mit einer anderen Standardsituation. Ein Freistoß von Nürnbergs Kapitänin Luisa Guttenberger aus zentraler Position ging nur wenige Zentimeter über das Tor. Auf der Gegenseite fügte sich Kölns Anna-Lena Stolze schon wenige Sekunden nach ihrer Einwechslung gut ein. Ihren Schuss konnte Lourdes Romero parieren. Wenige Augenblicke später wurde ein weiterer Versuch von Anna-Lena Stolze noch geblockt.

In der Schlussphase kam der 1. FC Nürnberg auf ein Tor heran. Emöke Pápai überrumpelte die Kölner Defensive mit einem schnell ausgeführten Freistoß. Nastassja Lein behauptete sich gegen zwei Gegenspielerinnen und verkürzte auf 1:2 (80.) für die Gastgeberinnen. Die Kölnerinnen investierten nach dem Gegentor wieder mehr für die Offensive. Nach einem Eckball prüfte Sandra Jessen mit einem Kopfballaufsetzer Nürnbergs Torhüterin Lourdes Romero. Weil ein Schuss von FCN-Mittelfeldspielerin Sanja Homann knapp das Ziel verfehlte, blieb es bis zum Ende beim knappen Erfolg des 1. FC Köln.

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