Königstransfer, Bankdrücker und bald Abwehrchef? Rav van den Berg wird für den 1. FC Köln immer wichtiger | OneFootball

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·26. Februar 2026

Königstransfer, Bankdrücker und bald Abwehrchef? Rav van den Berg wird für den 1. FC Köln immer wichtiger

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Königstransfer, Bankdrücker und bald Abwehrchef? Rav van den Berg wird für den 1. FC Köln immer wichtiger

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Simon Bartsch

26 Februar, 2026

Rund acht Millionen Euro haben die Kölner für den Abwehrspieler bezahlt, durch Boni kann noch einiges dazukommen. Bislang verlief die Saison alles andere als glücklich für den finanziellen Königstransfer des 1. FC Köln: Rav van den Berg kann nun sehr wichtig werden.

So richtig rund wollte es für Rav van den Berg in diesem Jahr noch nicht laufen. Das könnte sich nach dem guten Auftritt gegen die TSG Hoffenheim nun aber ändern.

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Rav van den Berg vom 1. FC Köln

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Man kann wahrlich nicht behaupten, dass Rav van den Berg dem Ruf des Königstransfers sportlich bislang gerecht geworden ist. Die Veranlagung ist zweifelsfrei eine hohe, der Niederländer bringt viel Qualität mit, ist vom Potenzial wohl einer der besten Kölner Verteidiger der vergangenen Jahre. Doch wirklich glücklich verläuft die Zeit des U21-Nationalspielers bei den Geißböcken noch nicht. Das liegt nicht nur an dem Abwehrspieler, der mit einem gewissen Leistungsrückstand nach Köln kam und sich dann bekanntlich schon beim zweiten Einsatz für die Geißböcke eine schwere Verletzung abholte, die in einer Operation und dann einer langen Ausfallzeit mündete. Gerade als sich der Innenverteidiger wieder in einen Flow spielte, folgte der nächste Rückschlag. Wenn auch selbstverschuldet, wenn auch absolut unnötig: Die Rote Karte gegen Union Berlin.

„Er hat seine Leistung bestätigt“

Im neuen Jahr saß van den Berg mehr auf der Bank, als dass er Spielminuten sammeln konnte. Die Bilanz für 2026: Ein Mal Joker, zwei Mal Startelf, drei Mal Ersatzbank, fünf Mal keine Einsatzzeit. Auch gegen den VfB Stuttgart gab es keine Minuten, obwohl ihm Lukas Kwasniok eine gute Trainingsleistung – des Trainers Schlüssel für Einsatzzeit – attestierte. Van den Berg ist ein besonders teurer Bankdrücker. Rund acht Millionen Euro, mit Boni um die zehn, hat Thomas Kessler investiert – für einen Abwehrspieler. Das haben sich die Fans, aber vermutlich auch die Kölner Verantwortlichen anders vorgestellt. Dabei deutet der Niederländer mit einer beeindruckenden Ruhe und Souveränität seine Qualität in Ansätzen an. Das Stellungsspiel ist mitunter beeindruckend, die Kopfballstärke essentiell, der Spielaufbau meist sinnvoll.

Gegen Hoffenheim durfte der 21-Jährige nicht nur ran, er war auch prompt einer der Stabilisatoren der Defensive, gewann viele Luftzweikämpfe (60 Prozent), kam auf eine starke Passquote im Spielaufbau (83 Prozent). „Er war so weit und er hat die Leistung aus dem Training bestätigt“, sagte Kwasniok am Samstag und stellte dem Innenverteidiger weite Partien in Aussicht. „Er war heute ein Fels in der Brandung, hat sehr souverän agiert. Das war ein guter Beginn, um in den nächsten Spielen ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein zu können.“ Die Chancen haben sich seitdem noch einmal deutlich erhöht. Mit Sebastian Sebulonsen und Joel Schmied fallen zwei Konkurrenten im Kampf um die wenigen Plätze in der Innenverteidigung in den kommenden Wochen aus. Mit dem englischen Talent Jahmai Simpson-Pusey und dem erstaunlich stark aufspielenden Cenk Özkacar ist eine Aufstellung aber kein Selbstläufer.

„Es gibt gar keinen Grund da etwas zu verändern“, sagte Kwasniok. „Er hatte nach seiner Verletzung eine Phase, in der es nicht optimal lief“, so der Trainer weiter. „Ich schmeiße die Jungs dann rein, wenn ich das Gefühl habe, jetzt kann er mit seiner Stabilität der Mannschaft weiterhelfen.“ Die Erwartungshaltung sei nun aber auch eine andere als bei einem 19-Jährigen, den der Trainer ins Spiel werfe. Die Chancen stehen aber gut, dass der 21-Jährige nach und nach in eine neue Rolle hineinwachsen kann. „Wenn er so weitermacht, werden wir noch ganz viel Freude an ihm haben“, sagt der Coach. Vielleicht sogar bereits am Freitag.


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