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·24. September 2026

Kollegen rechneten fest mit Vinicius-Wechsel – Real Madrid droht ein Problem

Artikelbild:Kollegen rechneten fest mit Vinicius-Wechsel – Real Madrid droht ein Problem

Vinicius Junior war einem Wechsel zum FC Arsenal im Sommer offenbar deutlich näher als bekannt. Teile der Real-Kabine rechneten fest mit einem Wechsel. Inzwischen pfeift das Bernabéu: Unter Mourinho kommt der Brasilianer – wie einst unter Xabi Alonso – nicht in Tritt.

Im Sommer 2026 war Vinicius Junior (26, Vertrag bis 2032) Hauptdarsteller in der Transfer-Gerüchteküche. Wochenlang liefen die Vertragsgespräche mit Real Madrid zäh, der FC Arsenal lauerte auf eine Verpflichtung.


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Wie Cadena SER berichtet, stand der Linksaußen deutlich dichter vor einem Wechsel nach Nordlondon, als es nach außen wirkte. Teile der Real-Kabine gingen demnach fest davon aus, dass ihr Mitspieler im Sommer zu Cheftrainer Mikel Arteta (44) wechselt – und das, obwohl das Verhältnis zur Mannschaft laut dem spanischen Radiosender bestens war.

Arsenal dachte an Superstar-Transfer

Die Gunners hatten den brasilianischen Nationalspieler als Nachfolger für Leandro Trossard (Besiktas) und Gabriel Martinelli (Al Hilal) im Visier. In der Offensive hätte er unter anderem neben Kai Havertz (27) gespielt. Am Ende holten sie nur Christos Tzolis – Vini blieb an der Concha Espina und verlängerte.

Frust statt Bernabéu-Jubel

Vinis langfristige Vertragsverlängerung beim spanischen Rekordmeister sehen mittlerweile einige Real-Fans kritisch. Der Brasilianer von heute ist nicht mehr der Kandidat für den Ballon d'Or von vor zwei Jahren.

In dieser Spielzeit kommt er auf acht Pflichtspiele, 652 Minuten, ein Tor und drei Vorlagen. Das sind rund 81 Minuten pro Einsatz – er spielt also weiterhin fast durch, der Leistungsabfall ist kein Einsatzzeit-Problem.

Unter dem neuen Cheftrainer José Mourinho (63) kommt Vini aber nicht in Tritt. The Special One lobt zwar den Arbeitseifer seines Offensivspielers, dennoch weiß der mitunter launische Linksaußen nicht zu überzeugen.

Pfiffe gegen Vinicius Junior

In der Vorsaison war Vini mit 22 Treffern und zehn Vorlagen in 53 Partien einer der Leistungsträger, nachdem es zunächst für ihn unter Xabi Alonso (43) ebenfalls nicht rund gelaufen war.

Erst nach der Trennung von Alonso und der Installierung von Álvaro Arbeloa (42) lief es für Vini individuell wieder besser – auch, weil er von Defensivaufgaben weitgehend verschont wurde. Unter José Mourinho sollte Vini ebenfalls wieder Leistungsträger sein, bisher enttäuscht er aber. Das Bernabéu reagierte zuletzt mit Pfiffen auf seine Vorstellungen.

Einschätzung: Vinis Problem ist ein Trainer mit Defensivauftrag

Der Wechsel wäre wohl keine Lösung gewesen. Vini hat in den letzten Jahren unter zwei Trainern funktioniert: Unter Álvaro Arbeloa und Carlo Ancelotti, die ihn von Defensivaufgaben befreiten.

Unter Xabi Alonso lief es nicht, unter José Mourinho läuft es nicht – acht Pflichtspiele, ein Tor, drei Vorlagen bei 652 Minuten und weiterhin fast durchgehende Einsatzzeit.

Mikel Arteta verlangt von seinen Flügelspielern ebenfalls die Arbeit gegen den Ball. Arsenal wäre für Vinicius Junior dieselbe Konstellation in einer härteren Liga geworden. Real Madrid muss jetzt eine Lösung finden: Setzt Mourinho ihn zugunsten von Yan Diomande (21) auf die Bank und Vini reagiert wie unter Alonso, wird der bestens dotierte Vertrag bis 2032 für den Klub womöglich zum Problem.

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