Kommentar: Brinkmanns Verschwörungstheorie ist absurd | OneFootball

Kommentar: Brinkmanns Verschwörungstheorie ist absurd | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga3-online.de

liga3-online.de

·27. Februar 2026

Kommentar: Brinkmanns Verschwörungstheorie ist absurd

Artikelbild:Kommentar: Brinkmanns Verschwörungstheorie ist absurd

Eigentlich ist Hansa-Coach Daniel Brinkmann jemand, der meist die richtigen Worte findet. Seine am Donnerstag in den Raum gestellte Verschwörungstheorie, wonach nicht jeder der Kogge den Aufstieg wünschen würde, ist jedoch absurd. Ein Kommentar.

Genauso häufig benachteiligt wie profitiert

Keine Frage: Der Ärger der Kogge über den Elfmeter für 1860 München am vergangenen Sonntag war völlig nachvollziehbar, gleiches galt für die rote Karte gegen Amir Shapourzadeh nach Spielende. Zumal sich die Fehlentscheidungen gegen Hansa in den letzten Wochen gehäuft haben. Daraus allerdings eine Verschwörungstheorie abzuleiten, ist absurd. Zum einen, weil Rostock in der bisherigen Saison laut liga3-online.de-Experte Babak Rafati genauso häufig benachteiligt wurde wie profitierte – nämlich jeweils zehnmal.


OneFootball Videos


In München etwa hätte Andreas Voglsammer für ein Foul gegen Max Reinthaler bereits nach 22 Minuten die rote Karte sehen müssen. Auch bei der Partie gegen Alemannia Aachen im Dezember war Hansa mehrmals im Glück. Zum anderen scheiterte die Kogge in den letzten Wochen mehrfach an eigenem Unvermögen. Sowohl gegen Hoffenheim II als auch gegen Osnabrück verspielte Hansa eine Führung, zudem ließ die Chancenverwertung in den letzten Wochen zu wünschen übrig.

Blick auf das Wesentliche lenken

Hier wird Brinkmann ansetzen müssen – und das machte er am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz vor der Partie gegen Essen auch deutlich. Gleichzeitig aber unter anderem wegen Fehlentscheidungen eine Verschwörung zu wittern, verschafft den Spielern Alibis – und könnte dafür sorgen, dass der Blick auf das Wesentliche verloren geht. Nämlich die Leistung auf dem Platz. Und die war zuletzt nicht aufstiegsreif. Fakt ist: Hätte Hansa die Partien gegen die TSG und den VfL gewonnen und gegen 1860 zumindest einen Punkt geholt, stünde der FCH nun auf Platz 3 – und Brinkmann hätte niemals eine Verschwörung gewittert.

Impressum des Publishers ansehen