Anfield Index
·28. Mai 2026
Kommentar: Fehlende Liverpool-Stützen in Anfield werfen Fragen auf

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·28. Mai 2026

Liverpools Saison ist nun endlich zu Ende, doch die Ungewissheit rund um Arne Slot wirkt jetzt irgendwie größer als noch vor ein paar Wochen. Trotz der ständigen Berichte, der endlosen Rhetorik und der täglichen Stimmungsschwankungen in den Medien bleibt eines offensichtlich — von den Personen, auf die es wirklich ankommt, gab es keine eindeutige Rückendeckung.
Und dieses Schweigen sagt eine Menge aus.
Dass sowohl Liverpools Sport-CEO Michael Edwards als auch FSG-Eigentümer John W Henry beim letzten Premier-League-Spiel gegen Brentford fehlten, hat das wachsende Gefühl nur noch verstärkt, dass hinter den Kulissen inzwischen wichtige Gespräche stattfinden. Für einen Klub, der auf Außenwirkung, Struktur und die Sichtbarkeit seiner Führung bei wichtigen Momenten so viel Wert legt, wirkte es äußerst seltsam, dass die beiden mächtigsten Entscheidungsträger des Vereins an der Anfield Road nirgends zu sehen waren.
Vielleicht war das Absicht.
Denn wenn Liverpool tatsächlich dabei ist, die Schwächen dieser Saison schonungslos zu analysieren und zu bewerten, ob der aktuelle Cheftrainer in der Lage ist, den Klub nach vorne zu führen, wird es zunehmend schwierig, sich öffentlich Schulter an Schulter mit einem Mann zu zeigen, dessen Zukunft auf Messers Schneide steht.
Seit Monaten sehen die Liverpool-Anhänger eine Mannschaft, die taktisch unorganisiert, körperlich nicht ausreichend vorbereitet und emotional fragil wirkt.
Momente von Qualität gab es weiterhin, weil der Kader an sich zur Elite gehört.
Aber Struktur? Geschlossenheit? Identität? Diese Elemente waren unter Arne Slot in dieser Spielzeit nur selten konstant zu erkennen. Selbst das letzte Spiel gegen Brentford wirkte sinnbildlich für die Saison insgesamt — vielversprechende Momente, untergraben von Verwirrung, schwacher Spielkontrolle und dem anhaltenden Eindruck, dass Liverpool nie wirklich wie eine sauber trainierte Mannschaft funktionierte.
Genau das muss Michael Edwards jetzt beurteilen. Keine isolierten Resultate. Keine Ausreden wegen Verletzungen. Keine Erzählungen über einen Übergang. Das tatsächliche Niveau des Coachings.
Liverpool hat zu viele Elite-Fußballer, um über so lange Phasen derart unzusammenhängend zu wirken. Von den Abständen im Mittelfeld über die Pressing-Strukturen bis hin zu defensiven Umschaltmomenten wiederholten sich dieselben Mängel die ganze Saison über immer wieder. Und wenn Probleme Monat für Monat ohne Korrektur auftauchen, landet die Verantwortung zwangsläufig beim Trainer.
Deshalb ist diese Analyse so wichtig.
FSG ist keine Eigentümergruppe, die für emotionale Entscheidungen bekannt ist. Sie agiert kalkuliert, methodisch und äußerst analytisch. Wahrscheinlich werden nun alle Abteilungen Informationen in die abschließende Bewertung einfließen lassen — Leistungen, Kaderstimmung, Fitnesszustand, taktische Entwicklung, Unruhe unter den Anhängern und die künftige kommerzielle Stabilität.
Denn eines ist klar: Die Stimmung rund um den Klub hat sich deutlich verschlechtert.
Die Fans haben das Vertrauen in Slot größtenteils verloren, und die wachsende Entfremdung zwischen Anhängern und Cheftrainer wurde immer offensichtlicher, als die Saison in Frust und Gleichgültigkeit zerfiel.
Liverpool kann nicht zulassen, dass sich das in die nächste Saison hineinzieht.
Wenn Liverpool wirklich restlos überzeugt wäre, dass Arne Slot ohne jeden Zweifel der richtige Mann für die Zukunft ist, würde diese Situation schon jetzt ganz anders aussehen.
Dann gäbe es gezielte Hintergrundgespräche. Dann gäbe es öffentliche Rückendeckung. Wahrscheinlich gäbe es sogar bereits Bewegung in Richtung Vertragsverlängerung, da Slot sich nun dem letzten Jahr seines Vertrags nähert.
Stattdessen herrscht Schweigen.
Und Schweigen ist bei einem Fußballklub von Liverpools Größenordnung selten Zufall.
Das Fehlen von Michael Edwards und John W Henry beim Brentford-Spiel mag sich am Ende als unbedeutend erweisen, es könnte aber ebenso gut darauf hindeuten, dass sich die Hierarchie emotional bereits vom aktuellen Cheftrainer gelöst hat, während sie sich auf schwierige Gespräche in dieser Woche vorbereitet.
Denn letztlich war diese Saison ein Misserfolg.
Die Qualifikation für die Champions League wurde nur dadurch erreichbar, dass andere eingebrochen sind und ein zusätzlicher Qualifikationsplatz eingeführt wurde. Liverpool war dort, wo Maßstäbe auf Elite-Niveau gelten, nie wirklich konkurrenzfähig.
Das darf nicht akzeptabel werden. Die Analyse ist jetzt der entscheidende Moment.
Und wenn Liverpools mächtigste Figuren sich endlich zusammensetzen, um diese desaströse Spielzeit auseinanderzunehmen, könnte Arne Slot feststellen, dass das Schweigen rund um seine Zukunft die lauteste Warnung von allen war.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































