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·6. Mai 2026
Kompany nach PSG-Aus stolz auf Bayern: „Wir waren auf Augenhöhe“

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·6. Mai 2026

Nach dem bitteren Halbfinal-Aus gegen Paris Saint-Germain zeigte sich Vincent Kompany enttäuscht, aber gleichzeitig auch kämpferisch. Der Bayern-Coach sprach im Gespräch mit DAZN offen über die Gründe für das Ausscheiden, lobte die Leistung seiner Mannschaft und kritisierte dabei auch die aktuelle Handspielregel deutlich.
Der Traum vom Champions-League-Finale in Budapest ist für den FC Bayern geplatzt. Nach dem 4:5 im Hinspiel reichte den Münchnern das 1:1 im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain nicht mehr zum Weiterkommen.
Vincent Kompany fiel das Ausscheiden sichtbar schwer, dennoch zeigte sich der Belgier unmittelbar nach dem Spiel bemerkenswert gefasst. „Ich habe nicht die Fähigkeit, lange enttäuscht zu sein“, erklärte der Bayern-Trainer bei DAZN.
Dennoch schmerzt das Aus. „Es ist bitter, wir haben knapp verloren in beiden Spielen. Wir müssen akzeptieren, dass wir gegen einen großen Gegner gespielt haben“, sagte Kompany.
Besonders wichtig war dem 40-Jährigen dabei die Einschätzung, dass der FC Bayern dem amtierenden Champions-League-Sieger absolut ebenbürtig gewesen sei. „Wir haben auf Augenhöhe mit PSG gespielt“, betonte der Belgier.
Vor allem mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft zeigte sich Kompany grundsätzlich zufrieden. „Ich empfand unsere erste Halbzeit als eigentlich gut. Wir waren ganz oft in den Räumen, wo wir gefährlich werden konnten“, analysierte der Bayern-Coach.
Gleichzeitig erkannte er aber auch die starke Defensivleistung der Franzosen an. „PSG hat aber sehr gut verteidigt. Sie haben die Flanken sehr gut verteidigt und waren immer sehr aktiv. Sie haben es geschafft, dass wir in den Räumen dennoch nicht zu den ganz guten Abschlüssen gekommen sind“, erklärte Kompany.

Foto: Getty Images
Besonders emotional wurde der Bayern-Trainer beim Thema Schiedsrichterentscheidungen und der umstrittenen Handspielszene um PSG-Profi João Neves.
Die Münchner hatten in der ersten Halbzeit vehement einen Elfmeter gefordert, nachdem Neves den Ball mit abgespreiztem Arm berührt hatte. Aufgrund der aktuellen Regelauslegung griff der VAR jedoch nicht ein.
Kompany zeigte zwar Verständnis für die Regel selbst, machte gleichzeitig aber deutlich, wie wenig er persönlich davon hält. „Ich verstehe die Regel, aber es ist Blödsinn“, sagte der Belgier deutlich.
Trotzdem wollte der Bayern-Coach die Niederlage nicht ausschließlich auf die Entscheidungen des Schiedsrichterteams schieben. „Aber die Regeln sind, wie die Regeln sind. Am Ende waren es winzige Details“, erklärte er.
Dennoch schwang Frust über mehrere Situationen in beiden Halbfinalspielen mit. „Natürlich tun uns auch die Schiedsrichterentscheidungen weh, vor allem die in Paris“, sagte Kompany.
Am Ende überwog beim Belgier jedoch der Stolz auf die eigene Mannschaft. „Am Ende verlieren wir nur mit einem Tor gegen Paris. Wir haben alles versucht“, betonte der Bayern-Trainer.
Zum Abschluss richtete Kompany faire Worte an den Finalisten aus Frankreich: „Glückwünsche an PSG. Wir werden es wieder versuchen.“







































