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·7. Februar 2026
Kompany über Boey-Abgang: „Für ihn ein bisschen unglücklich“

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Nach zwei Jahren beim FC Bayern hat Sacha Boey seine Zelte an der Isar vorerst abgebrochen und ist nach Istanbul zurückgekehrt. Bayern-Trainer Vincent Kompany erklärte am Samstagmorgen die Hintergründe zu dem Transfer.
Seit Sacha Boey im Winter 2024 für stattliche 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul zum FC Bayern wechselte, hatte man in München die Hoffnung, die damals problematische Rechtsverteidigerposition endlich adäquat besetzt zu haben. Zwar war der vielseitige Konrad Laimer war kurz vor Boeys Transfer gesetzt, fiel im Frühjahr 2024 jedoch verletzungsbedingt einige Zeit aus. Für Boey führte aber kein Weg am Österreicher und Josip Stanisic vorbei, der im Sommer 2024 von seiner Leihe nach Leverkusen zurückkehrte.
Der Franzose wurde in München aufgrund von Verletzungen und ausbleibenden sportlichen Leistungen nie wirklich glücklich. In seinen rund zwei Jahren an der Säbener Straße kam er auf lediglich 24 Bundesliga-Einsätze. Zu Saisonbeginn schien Boey zumindest den Hauch einer Chance zu haben, als aufgrund einer Verletzung von Josip Stanisic sogar kurzzeitig gesetzt war. Vom vierten bis zum achten Spieltag stand der 25-Jährige stets in der Startelf, bevor Stanisics Rückkehr und eine Krankheit ihn erneut zurückwarfen.
„Es war für ihn ein bisschen unglücklich. Ich glaube, wir dürfen nicht alles mischen“, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany über Boeys Zeit in München. Er hob die „gute Phase“ zum Saisonstart besonders hervor. Boey sei „dann leider im falschen Moment einfach krank, hat fast acht Wochen gefehlt.“ Der Verein machte keine Angaben darüber, welche Krankheit den Außenverteidiger so lange außer Gefecht setzte. Medienberichten zufolge litt er an einer seltenen und langfristigen Magen-Darm-Erkrankung, die ihn auch zu Gewichtverlust führte.
Doch auch ohne die krankheitsbedingte Abwesenheit hätte es der Rechtsfuß schwer gehabt, betonte Kompany und verwies auf die „Realität“ im Bayern-Kader. „Wir haben mit Josip Stanisic und Konrad Laimer zwei Spieler, die auch auf der Rechtsverteidigerposition spielen können. Auf der linken Seite haben wir Alphonso Davies wieder zurück“, so der Belgier. Auch Hiroki Ito, Raphael Guerreiro und Tom Bischof können als Linksverteidiger aushelfen.
Boey galt daher schon früh als Abgangskandidat. Die Flucht zu seinem Ex-Klub Galatasaray war angesichts der fehlenden Perspektiven praktisch alternativlos. „Dann hast du auf einmal eine Entscheidung, die vielleicht logisch ist – und gut für Sacha“, sagte Kompany auf der Pressekonferenz vor dem morgigen Spiel gegen die TSG Hoffenheim (17:30 Uhr). Dank einer Kaufoption könnte das Missverständnis Sacha Boey in München nach seiner sechsmonatigen Leihe endgültig Geschichte sein. Laut „Sky“ können „Cimbom“ den Franzosen für rund 15 Millionen Euro fest verpflichten.
Obwohl Boey beim FC Bayern aus sportlicher Sicht selten für Aufsehen sorgte, hofft Kompany, dass er am Bosporus zu alter Stärke zurückfindet. „Ich wünsche ihm alles Gute, weil er einfach jetzt diese vier, fünf, sechs Monate verdient, in denen er wieder seine Fußballqualitäten zeigen und genießen kann“, stimmte der Coach warme Töne an. Boey stand zwischen 2021 und seinem Abschied im Januar 2024 bei Galatasaray unter Vertrag und bestritt 83 Pflichtspiele für den Klub von Leroy Sané und Ilkay Gündogan 83 Pflichtspiele.
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