1. FSV Mainz 05
·12. Juni 2026
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Binnen drei Jahren aus der Regionalliga ins Oberhaus
Die nächste Hürde hat Gruber dabei im Verlauf seiner noch jungen Karriere bislang stets mit Bravour genommen. Im Sommer 2023 wechselte er von seinem Ausbildungsverein FC Augsburg, für den er 63 Partien (6 Tore) in der Regionalliga Bayern absolviert hatte, zum SC Verl in Liga drei. Dort etablierte sich der 1,88m große Defensivmann nach kurzer Anlaufphase und war bald nicht mehr wegzudenken aus der Mannschaft, die dafür bekannt ist, auf offensiv ausgerichteten Ballbesitzfußball zu setzen. Im zweiten Jahr übernahm er dann bis zum Winterwechsel nach Nürnberg als Kapitän Verantwortung - im Alter von nur 21 Jahren. Eine Etage höher beim Club lief es dann ganz ähnlich. Verbrachte er die ersten Spiele noch auf der Bank, war er im Saisonendspurt 24/25 nicht mehr aus der Startelf wegzudenken und wurde nach nur wenigen Monaten zum Vize-Kapitän befördert. Seit dem Winter übernahm er das Amt dann komplett, weil Vorgänger Robin Knoche sich nach Bielefeld verabschiedete, nachdem Gruber ihn aus der ersten Elf verdrängt hatte. Als unumstrittener Führungsspieler ging er voran und trug seinen Teil dazu bei, dass der FCN in der Rückrunden-Tabelle noch auf Rang sieben landete.
Als Lohn für seine starken Leistungen im Verein ging die Saison für den talentierten Innenverteidiger, der den Spielaufbau sowie seine Kopfball-und Zweikampfstärke zu seinen größten Vorzügen zählt, in die Verlängerung. Mit der peruanischen Nationalmannschaft durfte er in Miami gegen Haiti (2:1) sowie vor vier Tagen im mexikanischen Heroica Puebla de Zaragoza gegen Europameister Spanien (1:3) ran und dabei zumindest einen Hauch von WM-Atmosphäre spüren, bevor es - noch mit leichten Folgen des Jetlags kämpfend - zur Vertragsunterschrift an den Bruchweg ging. Ein wilder Ritt für den Neu-05ER, ebenso wie die überaus erfolgreichen ersten Jahre seiner Profi-Karriere. Beim FSV, soviel steht fest, soll die Entwicklung weitergehen. Erstmals Bundesliga-Luft zu schnuppern, kann Gruber schon jetzt kaum erwarten, aus Liga vier hat er sich binnen drei Jahren nach oben gearbeitet und freut sich auf die große Bühne. Kumpel Mathenia wird ihm seine ersten Erfahrungen im Oberhaus und allen voran in der MEWA ARENA gönnen. Der Torhüter selbst hatte es nach den Ausbildungsjahren im Nachwuchsleistungszentrum zwar zeitweise in den Profi-Kader geschafft, allerdings "nur" 51-Regionalliga-Partien für die U23 im 05-Trikot absolvieren dürfen.







































