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·15. September 2026
„Kontrollverlust“: Mourinho nach Beinahe-Blamage kritisch

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·15. September 2026

Mourinho brachte Espí kurz vor Schluss und der Spanier traf – Foto: Francisco Macia/Getty Images
… den Last-Minute-Sieg gegen Elche: „Drei Punkte y nada más, das ist wie Real Madrid y nada más. Nach der ersten Halbzeit hatten wir alle das Gefühl, dass wir drei, vier, fünf Tore hätten machen können. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit das Tempo gedrosselt. Die Wechsel von Jude und Brahim habe ich vorgenommen, um mehr Konstanz ins Spiel zu bringen. Vini war müde. Arda spielt auf einer Position, die viel Arbeit erfordert, er war auch müde. Und wenn du daran denkst, dem Spiel mehr Stabilität zu geben, in einem Stadion mit einer großartigen Stimmung, erwacht ein Team, was tot schien, auf einmal wieder zum Leben. Aber wir haben eine Bank mit viel Talent und alles riskiert, denn ein Unentschieden bringt nichts. Und die letzten Minuten waren enorm stark.“
… die Regeneration bei so vielen Spielen: „Es ist schwieriger für andere Teams, die weniger Spiele und weniger Qualität haben. Wenn wir Eder Sarabia fragen, dann hat sein Team bestimmt mehr Schwierigkeiten, am Samstag zu spielen. Wir müssen das ein bisschen managen, aber nur Kylian und Konaté haben 90 Minuten gegen Inter, Rayo und heute gespielt. Aber jetzt haben wir ein bisschen Zeit bis zum nächsten Spiel.“
… die Fähigkeit, solche Spiele zu gewinnen: „Wir halten zusammen, sind motiviert, engagiert und eine Einheit. Meine einzige Kritik ist: Wir können oft den Deckel drauf machen und machen es nicht. Wir hätten gegen ein Team, das tot schien, zwei Punkte verlieren können. So wie wir gewonnen haben, hätten wir auch verlieren können, wir haben alles riskiert.“
… die Ursache für die Leistungsschwankungen innerhalb eines Spiels: „Für mich ist das offensichtlich. Es ist schwierig, das Warum herauszufinden, aber dann einfach zu verstehen. Spiele, die bereits entschieden scheinen, sind es eigentlich doch nicht. Spiele, in denen wir drei, vier, fünf Chancen haben, den Deckel draufzumachen und wir machen es nicht. Und dann scheint es, als ginge uns die Leichtigkeit ab, denn vorher war es leicht. Dann rutschen wir von der Leichtigkeit in den Kontrollverlust. Wir können das 3:0, 4:0, 5:0 machen, aber für uns ist es schon vorbei. Diese Leichtfertigkeit, wenn alles einfach scheint und du die Dinge einfach laufen lässt. In praktisch allen Stadien in Spanien mit so fantastischen Fans wird, wenn es gegen Real Madrid geht, bis zum Schluss gekämpft. Ein Tor und das Spiel ist wieder offen. Das Gute daran ist, dass das Team reagiert, wenn es unter Druck steht, und gewinnt. Das ist am wichtigsten. Ein weiterer positiver Punkt: Wenn Real Madrid spielt, wird es nie langweilig, denn die Spiele sind sehr unterhaltsam.“
… die Erklärung für den Kontrollverlust: „Die einzige Erklärung, die ich finde ist, dass das Spiel ‚einfach‘ ist. Du machst den Sack nicht zu, machst nicht das dritte, vierte, fünfte. Dann fährst du die Intensität herunter, gibst die Kontrolle ab und es kann sein, dass du die Leichtigkeit falsch interpretierst, weil du eine Chance nach der anderen hast, und denkst: Das ist einfach. Aber das ist es nicht. Es ist nicht einfach. Du bekommst ein Gegentor und alles verändert sich.“
… Carlos Espí als mögliche Lösung: „Er macht es sehr gut und leistet einen wichtigen Beitrag zum Team. Ein Junge mit viel Motivation. Er ist kein gewöhnlicher Spieler.“
… Yan Diomandes Leistung auf dem rechten und später auf dem linken Flügel: „Er entwickelt sich weiter. Physisch sieht man schon, dass er Spielzeit gesammelt hat. Das Zusammenspiel mit seinen Teamkollegen beginnt auch zu funktionieren. Der Pass, den er beim zweiten Tor auf Valverde spielt, hätte er vor einem Monat vielleicht nicht gemacht. Er hat eine gute Arbeitsmoral, ist intelligent. Es ist nicht einfach, 90 Minuten mit einer Gelben Karte zu spielen, er hatte sich sehr gut im Griff. Er hat eine großartige Arbeit gemacht, ich bin sehr zufrieden.“
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… die bisherige Defensivleistung im Hinblick auf das Derby gegen Atlético: „Nicht im Hinblick auf das Derby – im Hinblick auf jedes Spiel. Ich finde es toll, dass mein Team Tore schießt, mit Ausnahme von Betis. Aber Tore schießen, drei, vier fünf, das gefällt mir. Aber ich mag es auch, dass wir Spiele gewinnen. Wobei es da nicht um die Tore geht. Es geht darum, dass wir die Spielkontrolle abgeben. Ich denke, dass der Trainer von Elche es gut gemacht hat, seine Wechsel haben das Spiel strukturell verändert. Er hätte mit vier oder fünf Gegentoren verlieren können, aber er hatte keine Angst. Er war mutig und hat es uns schwer gemacht. Wir hatten wiederum viel Talent auf der Bank, sind in den letzten zehn Minuten extrem oft vor dem gegnerischen Tor gefährlich geworden und haben gewonnen.“
… die Frage, ob die Kontrolle nach dem Wechsel von Arda Güler verloren gegangen sei und ob dieser unentbehrlich sei: „Nein. Niemand ist unentbehrlich. Die beiden Wechsel von Jude und Brahim habe ich exakt deswegen vorgenommen, weil wir gerade dabei waren, die Kontrolle zu verlieren. Vini hat defensiv großartige Arbeit geleistet, er war müde. Und Arda, der zwar eher als Zehner gespielt hat, aber am Ende überall war, hat auch sein Tempo gedrosselt. Dann habe ich Jude und Brahim gebracht, als es noch 2:0 stand, aber ich habe schon gespürt, dass wir dabei waren, die Kontrolle zu verlieren.“
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… Aurélien Tchouaméni und Federico Valverde: „Als das Team gut gespielt hat, waren sie auch sehr gut. Wir haben uns mit Leichtigkeit aus dem Gegenpressing befreit, sie arbeiten gut dagegen und organisieren sich beim hohen Pressing gut. Wir sind immer mit viel Qualität aus der eigenen Hälfte gekommen. Aber unser Spiel hat drei Gesichter, das des 2:0, das des 2:2 und ein drittes, bei dem wir entweder den Deckel drauf machen oder draufgehen. Das sind drei Seiten, aber während wir das Spiel unter Kontrolle hatten und vor dem 3:0 standen, haben Tchouaméni und Valverde eine sehr gute Arbeit geleistet.“
…seine Zufriedenheit und die Frage, welche Reaktion er jetzt sehen wolle: „Sie müssen sich ausruhen. Morgen haben sie frei und am Donnerstag geht es weiter. Ich sage in der Kabine so gut wie nichts. Wenn wir von der ersten bis zu 90. schlecht spielen, mache ich mir große Sorgen. Wir haben top Phasen, in denen wir großartige Chancen herausspielen, viel Qualität zeigen. Dann haben wir Phasen, in denen wir wenig proaktiv sind, passiv sind, das Tempo herunterfahren, dann mache ich mir Sorgen, aber wir haben gewonnen und das ist ihr Verdienst.“
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