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·5. April 2026
"Kopf verloren": SSV bricht bei Hildmann-Debüt nach 0:1 ein

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Der Einstand von Sascha Hildmann beim SSV Jahn Regensburg ist missglückt. Beim VfB Stuttgart II verloren die Oberpfälzer mit 1:3. Der Knackpunkt: Noah Darvich. Mit seinem Solo brachte er die Schwaben auf die Siegerstraße und Regensburg völlig aus dem Konzept.
"Dann war es Noah Darvich": Fünf Regensburger ließ der Stuttgarter stehen und schob den Ball ins Netz (80.). Das 1:0 für den VfB Stuttgart II in einer bis dahin ausgeglichenen Partie, wie es Sascha Hildmann bei "MagentaSport" einordnete. Der neue Trainer des SSV Jahn Regensburg wollte "in den ersten drei Tagen die Mannschaft nicht aus dem Konzept reißen" und ließ deshalb vieles beim Alten. In den ersten 30 Minuten "war der VfB sehr präsent". Danach habe sich Regensburg befreit, "hatten mehr vom Spiel sowie unsere Chancen".
Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. "Jeder hätte in Führung gehen können", sagte Hildmann. Auch nach der Pause blieb das Bild ähnlich – bis zum Führungstreffer. Danach brach der SSV Jahn ein. Innerhalb von zwei Minuten kassierte Regensburg zwei weitere Gegentore durch Abdenego Nankishi (87./87.). "Die zwei weiteren Tore waren Quatsch. Das Ergebnis ist viel zu hoch", sagte Hildmann. Nach dem 0:1 habe seine Mannschaft "viel zu hektisch" agiert und sei "zu ungestüm angelaufen".
Auch Christian Kühlwetter kritisierte den Auftritt nach dem Rückstand: "Nach dem 0:2 haben wir den Kopf verloren. Wir müssen dann defensiv stabil bleiben." So zerstöre man sich "nicht nur die Leistung, sondern auch das Torverhältnis". Für Kühlwetter ist Hildmann kein Unbekannter: 29 Spiele absolvierte er unter ihm beim 1. FC Kaiserslautern. "Wir kennen und schätzen uns sehr", sagte der 29-Jährige. "Ich glaube, er kann hier vieles bewirken."
Der Blick geht beim SSV Jahn bereits Richtung neue Saison und den angestrebten Aufstieg. Dennoch müsse man zunächst die laufende Spielzeit sauber zu Ende bringen. "Dann muss der Kader auf ihn zugeschnitten werden. Er spielt ja lieber mit Viererkette", so Kühlwetter. Mit 39 Punkten gilt Regensburg als weitgehend gerettet – der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt 15 Zähler. Dennoch warten noch anspruchsvolle Aufgaben. "Wir haben noch brisante Duelle, auf die wir uns freuen", sagte Hildmann mit Blick auf Partien gegen Hansa Rostock, Erzgebirge Aue und den TSV 1860 München. Für große Osterpläne bleibt keine Zeit: Bereits am Dienstag steht das nächste Spiel an. Tut mir leid, Fußball kennt kein Ostern", sagte Hildmann mit einem Schmunzeln.
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