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·4. April 2025

Koschinat will Steigerung sehen: "Gibt keine Freifahrtscheine"

Artikelbild:Koschinat will Steigerung sehen: "Gibt keine Freifahrtscheine"

Dank einer unvergleichlichen Erfolgsserie konnte sich Rot-Weiss Essen in den letzten Wochen aus der Krise schießen. Doch zuletzt folgten die Rückschläge, sodass der Vorsprung vor der Gefahrenzone geschmolzen ist. Und jetzt hat RWE ein Top-Spiel vor der Brust, denn Hansa Rostock wird am Sonntagabend (19:30 Uhr) die Hafenstraße einnehmen wollen. Cheftrainer Uwe Koschinat bleibt aber zuversichtlich.

"Kenne die Gründe für die Problematik"

Das 0:1 gegen Viktoria Köln war unglücklich, das 1:1 gegen Dynamo Dresden prinzipiell ein Punktgewinn. Doch beim Auftritt in Verl ließ sich Rot-Weiss Essen mit drei Gegentoren zerlegen. "Ich kenne die Gründe für die Problematik in Verl. Wir konnten uns jetzt gut vorbereiten", gab RWE-Coach Uwe Koschinat in der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Start in die Englische Woche an, dass seine Mannschaft eine "anständige Antwort auf die schwache Leistung in Verl" geben könne. Der Gegner an der Hafenstraße wird der F.C. Hansa Rostock sein.


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"Rostock hat eine etwas verfälschte Ausgangssituation, aber gewinnen sie das Nachholspiel, dann haben sie genauso eine starke Rückrunde wie wir gespielt", bewertete Koschinat die Lage der Ostseestädter, die noch einen Rückstand zu den Spitzenplätzen aufholen wollen. "Die Hanseaten haben richtig Schwung aufgenommen. Deswegen werden sie berechtigte Hoffnungen haben, bis zum Ende oben mitzuspielen." Gleichzeitig sei es selbstverständlich der Anspruch von RWE, dass vor dem eigenen Publikum auch ein Sieg gegen Rostock drin sei.

"Punkte sind uns ja auch nicht zugeflogen"

"Ich denke über eine Systemumstellung nach, oder auch, dass ich Spieler in Positionen verschiebe", erklärte Koschinat. Neben den Langzeitverletzten wird lediglich Klaus Gjasula aufgrund einer Gelbsperre fehlen. Wie der RWE-Coach das Herzstück im Abwehrverbund ersetzen will? "Es macht keinen Sinn, in die Öffentlichkeit zu tragen, wie meine Lösung aussieht", wich Koschinat der Nachfrage gekonnt aus. Nur so viel hielt der 53-Jährige fest: "Man wird als neuer Trainer einer Mannschaft mit jedem Spiel ein Stück schlauer." Dass die Leistungen zuletzt "unbefriedigend" waren, lag für Koschinat auf der Hand.

"Wer gegen Verl von sich behauptet, dass er am Peak der Leistung war, der lügt sich ja selber an. Wenn man dann ehrlich zu sich selbst ist, ist man auch in der Lage, es zu verändern", war sich Koschinat sicher, dass seine Mannschaft den Schuss vor den Bug verstanden hat. Und der erfahrene Coach gab auch zu Bedenken: "20 Punkte aus zehn Spielen sind uns ja auch nicht zugeflogen." Entscheidend sei, was nach der Englischen Woche auf dem Konto der Essener stehen wird. Das erste Tor von Dominik Martinovic würde sicherlich helfen: "Es gibt keine Freifahrtscheine. Er läuft hier nicht pfeifend und zufrieden herum. Es gibt keinen Menschen in Essen, der sich mehr ein Tor wünscht als Dominik Martinovic."

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