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·17. September 2026
Kovac klärt auf: Warum Schlotterbeck zwei Wochen beim DFB bleibt

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Nico Schlotterbeck wurde von Jürgen Klopp in seinen ersten DFB-Kader berufen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Nominierten wird der Abwehrchef alle vier Spiele bei der Nationalmannschaft verbringen. Aber warum?
84 Tage nach seinem Innenbandriss im linken Sprunggelenk im WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) feierte Nico Schlotterbeck ein überraschend frühes Comeback. Der Innenverteidiger stand gegen den SC Paderborn (3:0) in der Startelf und sammelte seine ersten 77 Spielminuten in dieser Saison. Entgegen den Erwartungen vor wenigen Wochen reichte es damit auch für eine Berufung von Jürgen Klopp in seinen ersten DFB-Kader (mehr zur Nominierung HIER >>>).
Der 26-Jährige ist für die ersten Nations-League-Spiele gegen die Niederlande (24. September) und Griechenland (27. September) nominiert. Während die meisten Spieler nach dem ersten Heimspiel wieder abreisen, wird Schlotterbeck einer der wenigen sein, die beim DFB bleiben. Der Abwehrchef ist mit den Münchnern Serge Gnabry und Jamal Musiala einer von drei Spielern, die Klopp „wenn es irgendwie geht, die kompletten zwei Wochen dabei haben [will], um ihnen Rhythmus zu geben. Sie sollen in den Spielen zum Einsatz kommen, immer dosiert und auf ihre jeweilige Position abgestimmt", sagte der neue Bundestrainer am Donnerstagmorgen.
Die drei etablierten Nationalspieler reisen nach jüngsten körperlichen Problemen zur Nationalmannschaft. Für Schlotterbeck ist das Training beim DFB aber eine gute Möglichkeit, regelmäßig zu trainieren und wieder in Topform zu kommen. „Er wird mit Sicherheit nicht alle vier Spiele machen, er wird, ich denke, mir zwei Spiele machen", sagte BVB-Trainer Niko Kovac über Klopps Pläne mit seinem Schützling.
Die meisten Profis von Borussia Dortmund sind während der Länderspielpause nicht am Vereinsgelände anzutreffen. Deshalb ist es laut Kovac sinnvoll, dass Schlotterbeck die gesamten zwei Wochen beim DFB bleibt. „Er wird dort trainieren, wird dort das Fußballtraining bekommen, welches wir ihm hier so in der Form nicht anbieten können. Denn es sind so gut wie alle Spieler weg. Deswegen ist es besser, wenn er dort trainiert, als hier mit einer ganz kleinen Gruppe von zwei bis drei Mann", klärte der Kroate auf.
Schlotterbeck habe seinen Einsatz gegen Paderborn „gut verkraftet", sagte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem anstehenden Bundesliga-Topspiel beim VfB Stuttgart (Samstag, 18:30 Uhr). Damit steht der Kapitän gegen die Schwaben zur Verfügung und dürfte erneut in der Startelf stehen. Auch Ramy Bensebaini ist nach seinem Comeback am Wochenende für das kommende Spiel fit. Gleiches gilt für Konstantinos Karetsas, der nach seinem Zusammenbruch im Champions-League-Spiel gegen Villarreal (3:2) wieder im Kader stehen wird.







































