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·3. Mai 2026
Kovac und die Jugend: BVB-Coach kontert Kritiker – und nennt Beispiele

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BVB-Trainer Niko Kovac wehrt sich gegen den Vorwurf, er setze zu wenig auf junge Spieler. Seine Bilanz gibt ihm durchaus recht – auch beim BVB.
Zu alt, zu erfahren, zu wenig Mut zur Jugend. Diesen Stempel will sich Niko Kovac nicht aufdrücken lassen. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat der BVB-Coach den Vorwurf zurückgewiesen, er bevorzuge routinierte Spieler gegenüber Talenten.
"Ich habe auch schon gehört, dass ich angeblich mehr auf Erfahrung setze als die meisten anderen Trainer", sagte der Kroate. Doch diese Darstellung sei schlicht falsch: "Da gibt es schon eine etwas längere Liste junger Spieler, die sich in den vergangenen Jahren und auch aktuell sehr gut unter meinem Trainerteam und mir entwickelt haben, bevor die jeweiligen Klubs sie teuer verkauft haben."
Als Beispiele nannte Kovac unter anderem Luka Jović (heute 28), der bei Eintracht Frankfurt schon mit 20 Jahren regelmäßig ran durfte. Auch Aurélien Tchouaméni (heute 26) sammelte bei der AS Monaco als 18-Jähriger wertvolle Spielpraxis unter dem heutigen BVB-Trainer, bevor er für 80 Millionen Euro zu Real Madrid ging
Beim VfL Wolfsburg setzte Kovac früh auf Felix Nmecha (25, Vertrag bis 2028) und Micky van de Ven (25, Vertrag bis 2029). Beide sind heute gestandene Profis bei Top-Klubs, Nmecha bei Kovacs BVB, van de Ven bei Tottenham.
Beim BVB hat sich Jobe Bellingham (20, Vertrag bis 2030) unter dem Kroaten zum festen Bestandteil des Dortmunder Mittelfelds entwickelt.
Unter Kovac fehlte der junge Engländer nur zweimal im Kader - wegen einer Rotsperre. Insgesamt kommt Bellingham in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend auf 42 Einsätze und steuerte dabei vier Vorlagen bei.
Neben Bellingham setzte Kovac bei BVB auch auf Aarón Anselmino (21) , der als Leihgabe von Chelsea in der Hinrunde vor seinem Januar-Abschied Einsatzzeiten sammelte.
Dazu kommen die beiden Eigengewächse Samuele Inácio (18) und Luca Reggiani (18), die eigentlich gar nicht für die Profi-Saison eingeplant waren. "Die beiden haben uns im Training gezeigt, dass sie sehr viel Qualität haben", schwärmte Kovac über das Duo.







































